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Dreiundfünfzig!

Das ist 35 gespiegelt.
Und mit 35 ist „es“ passiert. Damals. 1998.

Seither keine Zeit vergangen, oder doch ?
Aus einem gewissen Space nicht: „Ich bin“ ist noch immer das Selbe. Da hat sich einfach NULL geändert. Wie denn auch.

Ich schaue. Schaue auf eine Zahl. Mehr ist es nicht.

„Geburtstag“.

Es ist schön wenn so viele an einen denken. Hat mich nach nur 4 Stunden aus dem Schlaf geholt. Ich bin. Einfach nur hier. Immer.

Egal ob ‚tun‘ geschieht, Kreativität, Durchfluss. Oder einfach nur Sein und Ruhe, Stille.

Ein Geburtstagsblogbeitrag ! 🙂

Die Erde dreht sich um die Sonne… oder rast ihr im All nach. In Spiralbahnen. Und an einem Punkt dieser Spirale wiederholt sich der Tag, als dieser Körper von seinem Mutterkörper gelöst wurde. Und erstmals selbst atmete. Und Licht sah „im Außen“.

Eine Geburt: „Es  werde Licht“. 🙂

Und am Anfang war kein Wort sondern wohl einfach nur ein Schrei (wenn überhaupt) *g*

Oder ein Schauen 🙂

Das erinnert mich an die Geburt meiner jüngeren Tochter, vor auch schon mehr als 25 Jahren…. – da war: Augenkontakt (!). Recht bald nach der Geburt, nichtmal eine Stunde. Lag sie da. Und wir schauten uns in die Augen! Still! War total berührend. Sie sah mich richtig an. Konnte mich fixieren. Unglaublich war das. Insofern unglaublich, dass frischgeborene Babies eigentlich den Blick noch nicht fixieren können. Sie konnte es. Wir sahen uns an. Vielleicht eine Stunde nach ihrer Geburt. Weiss nicht mehr wie lange. Es fühlte sich wie eine Ewigkeit an.

Geburt eines „Lebens“. Oder das Leben, dass sich permanent selbst gebärt.

(Bei meiner älteren Tochter war ich noch zu jung für „sowas“ 🙂 – und verarztete wohl nur die tiefen Spuren ihrer Mutter auf meinem Unterarm 🙂 ).

Wie war wohl „ich“ ?

edgar als baby mit vater und mutter
Klein-Edi mit seinen Quellkörpern 🙂

Hat mich mein Vater auch angesehn? Vielleicht…. – bin dann später, nach der Trennung meiner Eltern, bei ihm aufgewachsen.

Dieser Körper hier einfach nur ein Fortsatz. Ein kleiner Wurm mit Knochen. Die Fortsetzung anderer Körper. Seit ewigen Zeiten. Direkte körperliche physische Verbindung bis zum Beginn des Lebens auf diesem Planeten. Ohne Unterbrechung. Ich bin noch immer „das“. Noch immer „das“, was auch zum ersten Mal den Himmel guckte. Oder das Wasser fühlte. Den Wind spürte. Licht gesehen hat. Hörte. Schmeckte. Berührte.

Das eine Leben. Obwohl dies nur das biologische Leben ist. Aber auch da, bei dieser „Lebens-Shakti“, totale Einheit. Ein kollektives Lebewesen „Erde“. Das ich bin. Das wir alle sind. Ungetrennt.

Und das hat nichts mit der spirituellen Einheitserfahrung zu tun. Das ist einfach nur so. Alle Körper verbunden. Von der gleichen Wurzel vor langer Zeit.

Wie war sie wohl die Geburt des Lebens? Des biologischen Lebens? War da ein Funke? Eine Verschmelzung? Eine Fusion? Wie auf der Sonne jeden Moment abermilliarden Atome verschmelzen, verschmolzen hier, „wie oben so unten“, halt ein paar Zellen? Oder paar Moleküle meinten wir machen jetzt einen auf Zelle und auf Leben ? „Geil, ich bin da“. Geboren im unendlichen Ozean 🙂

Und dann teilt es sich und teilt es sich und teilt es sich noch heute. 🙂

Und dann wünschen die einen Zellhaufen dem anderen „alles Gute zum Geburtstag“. Dankeschön !! 🙂

„Ich Euch auch“.

„Ich Dir auch!“.

„Ich mir auch“ 🙂

Es ist letztlich kosmisch gesehen ohne große Bedeutung, und das gilt spirituell ohnehin …. – aber: Es wär schon schön, würde das Leben auf diesem schönen Planeten überleben.

Wenn nicht, dann lebt es aber halt woanders. Das eine Bewusstsein ist immer … unabhängig davon. Nie ist etwas verloren in diesem Traum des Seins. Jeder Moment ewig gespeichert im einen großen ewigen Moment.

Alles ist Jetzt. Hier. Der Beginn. Und das Ende. Beide verschmelzen in der Singularität des Moments.

Alle Leben geschehen Jetzt. Egal ob wir das spirituell sehen, oder biologisch. Beides ist sich nur ein Spiegel. Eine Wiederholung seiner Selbst. Auf dichterer Ebene. Materie. Erde. Manifest. Das Selbst manifest. Zum angreifen fest.

Und doch nur ein Traum.

Wer träumt? Keiner!

Wer wird geträumt? Du! Und ich. 🙂

Erscheinungen des ewig Gleichen im immer Einen.
Im immer Einen seiner Selbst.

„Gott ist eine rekursive Funktion“.
(Das war nun für den Mathematiker unter uns 🙂 ).

Ein Fraktal. Sich selbst wiederholend. Auf allen Ebenen, durch alle Dimensionen.

Peng ich bin da. Flups bin ich wieder weg. ‚
Eine quantenmechanische Unschärfe. Nix weiter 🙂

LOVE

Edgar only (grau-klein)