Werner auf Besuch in Teneriffa

Freu mich schon total: Heute kommt Werner (Ablass) für ne Woche zu uns auf Besuch. Einfach mal abhängen paar Tage, feiern, lachen, schweigen, reden, sonnen, „Urlaub“. 🙂 …. und somit übrigens der ERSTE Besuch hier auf Teneriffa, seid wir umgezogen sind.

Jo. Freu mich schon sehr, haben uns ja erst letztes Jahr physisch kennengelernt. Im Sommer 2015, in Wien. Und uns gleich ineinander „verliebt“ (brüderlich gemeint), einen Haufen Ähnlichkeiten entdeckt, nicht nur in der „Sicht auf die Wahrheit“, sondern auch in unseren Biografien und vor allem auch „persönlichen“ Vorlieben. Haben bisher kaum Themen gefunden, wo wir nicht ähnlicher Ansicht wären. Aber die werden sicher noch kommen 🙂 – jetzt haben wir ja eine Woche intensiv Zeit, uns das anzuschaun.

bullencomedy2Mag ihn jedenfalls sehr. Und hatte auch immer schon ein Faible, Anerkennung und Respekt für seinen „Meister“ Ramesh Balsekar. Von diesem las ich im Jahr 2000 das Buch „Vom Bewusstsein getroffen“. Das war nichtmal zwei Jahre nach meiner eigenen „getroffen worden Erfahrung“. Und jede Seite war einfach genial, sprach mir aus tiefster Seele. Man konnte jede Seite einfach aufschlagen wie eine Tarot-Karte, jede Seite stand für sich allein mit einer Weisheit.

Balsekars Buch und jenes mit den Fotos von Anandamayi-Ma waren die einzigen beiden Bücher, denen ich im Jahr 2000 mein Herz schenkte und die mich tief berührten. Mehr noch als Ramana oder Papaji, die ich zwar auch schätze. Aber bei Balsekar wurde wirklich Advaita so dargestellt wie auch ich es empfand. Selbst kam ich ja 1998 frisch von der Osho Ecke …. – habe ihn auch nach wie vor geliebt. Aber mich dürstete ja nicht mehr nach „Erleuchtung“, sondern nach Unterstützung in der Vertiefung dieser Erfahrung.

Ein Jahr davor war ich auch schon über Nisargadatta Maharaj gestolpert, dessen Schüler Ramesh Balsekar war. Auch der hatte mich zuvor schon berührt mit seinen „I am that“ Büchern (die leider auf Deutsch verkürzt mit „Ich bin“ als Titel übersetzt wurden). Die englische Originalversion las ich während ich im Sommer 1999 in Ladakh (Klein-Tibet) war, im Himalaya, im hohen Norden von Indien. War gut, besprach diesen Aspekt der Wahrheit recht gut, und Nisargadatta war mir auch nah dadurch, dass auch er ein geweihter Nath-Yogi war, so wie ich. Also ein „Ordensbruder“. Dennoch empfand ich persönlich Balsekar für mich als noch passender zu jener Zeit.

Aber als wären das nicht schon genug Verbindungen zur Lehre von Ramesh Balsekar, hatte ich noch früher, im Frühjahr 1999 nur wenige Monate nach meinem eigenen „erwachen“ das Buch „Von der Zwiebel zur Perle“ von Satyam Nadeen verschlungen gehabt.

Es war das Buch, welches ich eigentlich schreiben wollte. 1:1 die Themen und Sichtweise, wie ich sie ganz am Anfang in meinem ersten Schreibimpuls niederschreiben wollte. Und dann gabs das Buch schon *g* – okay, wieder nix zu tun. Und bei wem war wiederum Satyam Nadeen erwacht? Beim Lesen eines Buches von Ramesh Balsekar und dem Satz „Bewusstsein ist alles was ist“. Peng.

Nach Osho hatte ich ja lange nicht gewusst, dass es „auch andere Erleuchtete im 20. Jahrhundert gab“ *g* – und da öffnete sich mit diesen Advaitameistern und Satsanggebern plötzlich eine ganz neue Welt für mich. Und diese Linie Nisargadatta/Balsekar/Nadeen sprach mich doch irgendwie mehr und tiefer an als jene von Ramana/Papaji. Das soll keine Wertung sein. Ist nur eine persönliche Vorliebe. Die meisten meiner Satsangfreunde, vor allem auch jene die selbst Satsang geben, kommen aus letzterer Ecke. Und da ist auch nichts einzuwenden.

Last but not least: Ist übrigens meine Partnerin, mit der ich seit nun schon mehr als 10 Jahren zusammen bin, seinerzeit 2004 beim Lesen jenes Buches von Satyam Nadeen „zerbröselt“ 🙂 (bei genau dem gleichen Satz, bei dem es auch Satyam selbst erwischt hatte…).

Und nun kommt Werner.. der noch direkt bei Ramesh Balsekar war, bei ihm erwachte (er nennt es lieber „Mindcrash“), und heute in Deutschland wohl der bekannteste und bedeutenste Vertreter dieser Nondualitäts-Linie ist.

Freu mich einfach. Wir mögen uns einfach sehr.

Wir machen ja nächstes Jahr hier gemeinsam zu Pfingsten unser Mega-Event, das mittlerweile schon fast ausgebucht ist. Und Werner möchte sich natürlich auch das Seminarzentrum Jardin-Mariposa da vorher nochmal live ansehen. (Ein günstiger Urlaub auf Teneriffa ist inzwischen übrigens durchaus möglich, denn auf der Insel des ewigen Frühlings hat sich wirklich viel getan.)

(Wer sich für unser Event interessiert und zu spät kam: am Besten auf die dortige „Warteliste“ eintragen, gibt immer wieder welche die stornieren, bzw. kann sein, dass wir noch paar Plätze extern dazunehmen, also in der Umgebung. Oder auch für später mal, falls wirs wiederholen).

Und da Werner schon mal da ist, haben wir uns gedacht, schieben wir diesen Donnerstag einen „Live-Chat“ („Satsang von der Insel“) ein, zu zweit, aber auf Comedy, einfach mal bisschen zusammen ablachen.

Wer da Fragen stellen möchte, kann das im Vorfeld auf Facebook tun, auf unseren Profilen. Jedoch wählen wir nur sieben Fragen aus und wohl solche, über die wir auch ein bisschen witzeln können 🙂 😉

Anzusehen auf meinem üblichen Kanal auf Jetzt-TV/Webstream. 😉


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