19

19 Jahre ist es nun her. Heute vor 19 Jahren saß „ich“, bzw „der Body Edgar“ in Indien in der German Bakery…. als „es“ passierte…. und Edgar einfach abgeschaltet wurde. Ein Geist der verschwand. Und „ich“ blieb übrig. Er ließ mich allein zurück mit Gott und der Welt 🙂 🙂

Jene German Bakery übrigens, die paar Jahre später mit 17 Toten und über 60 Verletzten in die Luft gejagd wurde…. von religiösen Fanatikern… im Jahr 2010, als ich nur wenige Kilometer weiter in Goa war…. der Zufall hätt mich auch hinführen können….. so gesehen Glück gehabt…. andererseits wurde mein Tempel geblastet …. nicht nett… (wodurch ich natürlich auf solcher Art Extremisten ned sonderlich gut zu sprechen bin 😉 ).

Aber will jetzt heut ned an 2010 denken. Eher an 1998.

Ich hab ja schon vor zwei Jahren hier einen Blog-Artikel dazu geschrieben, zu meinem 17. spirituellen Geburtstag. Siehe hier. Der übrigens schon arg kurz war, wie mir jetzt grad auffällt (den Blogartikel mein ich; der Geburtstag war wie üblich ca 24 Stunden 🙂 ).

Aber 19…. das ist schon ne andere Nummer. „Meine Zahl“ irgendwie. Nicht nur, weil man „zu meiner Zeit“ mit 19 „volljährig“ wurde (wow… ich bin jetzt ein volljähriger Erleuchteter 🙂 – endlich erwachsen 🙂 ) …. sondern weil 19 tatsächlich von mir als ich so ca 15 war als „mystische Familienzahl“ entdeckt wurde. Ich war ja damals so ziemlich als Mathematik-Genie verschrien und damit auch voll identifiziert (so ala high IQ, Mensa und so). Zahlen waren damals also mein, räusper, „Hobby“ …

Beispiele für die 19:

Mein Vater geboren: 1919 (sic!)
Gezeugt wurde er 1918, Quersumme ist 19.
Gestorben ist er 1981 – Quersumme ebenfalls 19.

Mein Opa geboren 1900 (schön rund)
am 6.3.1900 (Quersumme? 19… 😉 )
Gestorben 1954 (Quersumme: logo, 19).

Und ich: geboren 1963 (Quersumme 19)
Genau am 7.3.63 …. => 19

Okay, okay… logischerweise kann man da viel finden, wenn man sucht, und die Zahlen auch bissl „biegt“, mal bei Jahreszahlen das Jahrhundert weglässt usw usf … aber interessant fand ich das mit 15 schon sehr, als ich das „entdeckte“. Und ich glaube, ich hab damals noch einige mehr 19er gefunden.

Und jetzt ist es 19 Jahre her, dass ich am 5. Dezember 1998 endlich offiziell zu Osho fand (also Sannyasin wurde) und zwei Tage später von Existenz auch schon wieder aus dieser Rolle verabschiedet wurde …. damals am 7.12.1998. Ach ja, 7+12…. gell … => 19 😉

Und da wir grad bei Osho sind: Geboren wurde der am 11.12.1931 ….
=> Quersumme: 1+1+1+2+1+9+3+1 = voala …. 19. 🙂

Gestorben isser am 19. (!) Jänner 1990. Also am 19.1.1990 … hat ers aber echt übertrieben, da sind ja gleich drei 19er drinnen… 🙂  – und da ist die Quersumme der Jahreszahl noch nichtmal mitgerechnet.

Osho ist einfach nicht zu toppen …. und hiermit in die Familie einfach mit aufgenommen. „Wir sind 19“. Und ich jetzt auch 🙂

Verleuchtete Grüße

^ manche glauben ja, das da oben wäre meine Unterschrift als „Edgar“. Hab ich auch mal geglaubt. Bis jemand meinte, dass da „ES 1“ steht. 💡 :mrgreen: 😎 😛 – datt ist also in Wirklichkeit meine ko(s)mische Kenn-Nummer. Kennzeichen des Fahrzeuges Edgar sozusagen. Just another cosmic joke 🙂 – bitteschön jetzt alle mal ne Runde niederknien 🙂


PS: Das Beitragsfoto übrigens heute vor ner Stunde aufgenommen, mit Handycam, ohne Filter, ohne Nachbearbeitung. Einfach ein Gottesgeschenk zum Geburtstag war das heute…. traumhafter Sun-Set, in Otres, Kambodscha

PPS: Heute ist der 7.12.2017 …. finde die zwei 19er 😉 

Bin wieder da …. (und weg und da und weg und da)

Ähm.

Ja, also ich hab vorhin die Ankündigung meines nächsten Online-Satsangs versandt, der am Sonntag, den 26. November stattfindet, live aus Koh Kut, ner kleinen feinen thailändischen Insel Nähe Kambodscha.

Bin also „wieder da“ in dem Sinne, dass ich nun die Online-Satsangs wieder aufnehme, aber alles sehr spontan und immer kurzfristig geplant. So ist das halt beim Reisen. Werde wohl künftig eher die Sonntag-Vormittage wählen, wegen dem enormen Zeitunterschied zu Europa. Wie früher in der Kirche die sonntäglichen Gottesdienste… 🙂 – und die 11 Uhr-Stille-Meditation dann direkt in die Satsangs „einbauen“.

„Ma gucken“.

Fühle mich bzw fühlen uns hier in Thailand pudelwohl, kleine relativ unbekannte Inseln hier, und demnächst gehts weiter nach Kambodscha und Vietnam.

Was ich definitiv spüre, ist, dass Edgar grad mal wieder neu erfunden wird. Ich kenn das ja schon, innerer Umbau in jeder Zelle regelrecht, und am Ende ist dann ein neuer Mensch wieder da, wo ich jetzt noch nicht weiss, wie der dann ist, was der will, wofür er benutzt wird, was er mag und nicht mag und und und.

Ein Sterben und neu geboren werden wieder mal. Wie schon so oft. Wie eine Schlange, die eine Haut abstreift, und das was drunter ist, ist noch ganz zart und muss noch reifen.

Dieser Umbau wird also auch noch länger dauern. Aber ich spüre, dass sich mein Angebot dann nächstes Jahr doch sehr ändern wird, in welche Richtung ist noch bissl fraglich. Schreiblust spür ich wenig, weniger als zuvor gedacht. Video aka Sprechlust ist definitiv vorhanden. Aber ist dann halt auch wieder ein Anderer, der dann sprechen wird. Oder halt eh immer „das“ bzw „es“ bzw „die Energie“ die halt durchwill.

Die Jahre auf den Kanaren sind jedenfalls definitiv vorbei, und vieles was in mir grade (wieder) erwacht, hat eher mit dem Edgar zu tun, der vor 20 Jahren lange in Indien war. Stiller, mehr im jeweiligen physischen hier & jetzt und absolut null mit spirituellen Konzepten beschäftigt.

Obs irgendwann auch wieder mehr „owked“ oder sich gänzlich anders entwickelt: dont know. 😉 – jedenfalls stirbt gleichzeitig der hyperproduktive und -kreative und „ordentlich planende“ Kanaren-Edgar…. zumindest ein bisschen. Ne, stirbt nicht. Ist schon tot (lol). Neugeburt dieses Wesenteils vielleicht irgendwann in Digital-Nomaden-Stätten. Aber nicht im Dschungel und auch nicht am Strand 🙂

Aber wollt mich anlässlich der Wiederauflage der InselSatsangs einfach mal melden. Weil ich gemerkt hab, bei der Videoankündigung (unten), dass mir das schon Spass macht, das in die Kamera reinsprechen. Rampensau geworden bin. Das war der Indien-Opa, äh, Owk, noch nicht 🙂

Die Ankündigung vom Livesatsang am Sonntag hab ich apropos also ebenfalls live gemacht, per Facebook-Live-Video, hier nachzugucken (ähm ja, nach paar Sekunden komm ich dann auch ins Bild 😉 )

Den ganzen Newsletter zum Sonntag-Satsang findest du bei Interesse HIER

All my Love

Edgar

Auszeit bis Dezember

Ich bin dann mal weg 😉

… und gönn mir ne längere Auszeit bis Dezember  ….

Die letzten Monate waren einfach extrem viel Action, in Teneriffa alles aufgegeben, Reste untergestellt, dann die kleine Tour mit Seminaren in Stuttgart und Basel, und hab jetzt ne recht intensive Zeit in Wien, meiner „Altheimat“, wo ich mich  sehr auf Privates und „Offline-Life“ konzentrieren muss grad … (und will).

Zudem hackts grad bisschen mit der Technik, neuer Laptop ist auch noch nicht hier, und die weitere Reise Richtung Asien verlangt noch viele Vorbereitungen.

Weitere „Ausreden“ die ich noch hab sind „derzeit angeschlagener Magen“, drum möchte ich mich generell wieder bisschen mehr auf mich besinnen, nachfühlen und mal n kleinen „Reset“ wieder mal machen. Auch diverse äußere private Umstände tragen dazu bei … (Exfrau kürzlich mit Motorrad schwer verunfallt, aber hat überlebt).

Insgesamt halt immer alles ein Weckruf, oder zumindest ein „Innehalte-Ruf“. Beziehungsweise: …

Kein Bock!

Kurzum: Offenbar hat der Edgar grad wenig Bock auf Auszeit bis Dezember weiterlesen

Der Moment der Erleuchtung

(aus der Serie: „Texte aus meinen Büchern
heute: Text 4 aus dem Buch „Erleuchtung – the real is illusion“, erschienen 2001) 


Teil 4: Der Moment der Erleuchtung
(oder: „die Erkenntnisse bei Erleuchtung“

Nun genug, versprochen ist versprochen, rein in die Welt des Absoluten und hier die Beschreibung, wie ich es in DEM EINEN (ewigen) MOMENT wahrgenommen habe. All dies geschah gleichzeitig, und wenn doch „hintereinander“, ist es mir nicht mehr möglich (und auch nicht sinnvoll), eine „Chronologie“ zu erzeugen. Die Reihenfolge der nachstehenden Fakten ist also absolut willkürlich.

Mir ist bewusst, dass jeder Anteil ein ganzes Buch füllen würde, samt Erklärung und Deutung, doch möchte ich hier möglichst kurz „die Erfahrung“ zusammenfassen und behandle sie einfach als  „Factaufzählung“.

End of Bullshit – Fakten, Fakten, Fakten!

  • Das Wichtigste zuerst: Die absolute, endgültige und unumstößliche Sicherheit, „dies ist Erleuchtung, das Ende und nichts folgt danach“ ist (unsagbarer, unbegreiflicher und nicht beweisbarer) Teil der Erfahrung, unauslöschlich und sehr schwer diskutierbar.
  • In meinem Fall endgültige Kundalini-Erfahrung. Die Energie steigt sowohl an der Front des Körpers (Herzöffnung) als auch an der Wirbelsäule hoch, wird als unendliche Glückseligkeit empfunden. Dies geschieht „von selbst“, man kann „gar nicht anders“ oder „es unterdrücken“. Das subjektive Gefühl ist „ich brauche nur zu entspannen, nichts zu tun, im Gegenteil, ich und mein Tun waren immer nur im Weg, verhinderten, dass „es“ geschieht“
  • Die Energie wird schließlich am oberen Ende des Kopfes als „unendliche Glückseligkeit“ („bliss“) wahrgenommen und verweilt dort für längere Zeit, verlässt anschließend den Körper („nach oben“). Danach folgt eine Rückkehr „in den quasi Normalzustand“ mit Kälteempfinden und großer Dankbarkeit (an wen auch immer).
  • Ebenfalls „danach“: Ein Wundern, dass man noch lebt, weil es eigentlich „zu Ende“ war, eigentlich nicht notwendig war, weiter zu leben, dieser „Tod“ so unendlich glückselig erscheint. Man versteht überhaupt nicht, warum man noch am Leben ist, es erscheint sehr unlogisch und trotzdem begrüßt man,  dankbar als eine Art „Draufgabe, daß man noch am Leben ist.
  • Das herkömmliche Denken wird vollkommen abgeschaltet.
  • Die Wahrnehmung eines „subjektiven Ichs“ wird vollkommen abgeschaltet.
  • Die „Überraschung“ folgt, dass ich, obwohl „tot und abgeschaltet“, noch immer „existiere“.
  • Dem folgt die Erkenntnis, dass es weder Tod noch Geburt gibt. Wahrnehmung: „Mich gibt es schon immer und mich wird es immer geben“. „Ich wurde nie geboren“ oder „Ich starb in Wahrheit schon bei der Geburt“.
  • Was ich glaubte zu sein, bin ich nicht. Was ich glaubte zu sein, war nur Illusion.
  • „Ich bin Gott“ (und natürlich auch die „Göttin“), Gottesbewusstsein. Ich erkläre diese heikle Aussage mittlerweile am liebsten damit, dass Gott eben „immer erleuchtet“ ist und wir Menschen mit unserem Bewusstsein zum Zeitpunkt der „Erleuchtung“ eben mit unserer Individualität „zur Seite treten“, dem Gottesbewusstsein Platz machen und dadurch praktisch „mit Gott verschmelzen“, eins werden („Yoga“ heißt schließlich: „Union with God“, im Tantra „Mahamudra“ genannt, „kosmischer Orgasmus“, Vereinigung mit Existenz, etc.).
  • „Ich bin das alles“. Das ganze Universum, alles, was existiert (und was nicht existiert).
  • Das Universum ist der Traum Gottes, mein Traum, ich bin der Träumer.
  • Außerhalb des Traumes existiert nichts, es gibt eigentlich keinen Träumer, der Traum träumt sich selbst, so gesehen gibt es nicht einmal Gott, der Traum selbst ist Gott (paradox).
  • Dieses „Nichts“ wird (später) jedoch auch als „unabhängig und jenseits vom Traum existierend“ wahrgenommen („Nirwana“, Non-Existenz).
  • Gott als Frau: Der Traum als eigenständiges intelligentes fliessendes Bewusstsein in Form des physischen Universums („Existenz“) wird eigentlich eher als WEIBLICH wahrgenommen.
  • Gott als Mann: Das das Universum nur still beobachtende, aus dem Nichts stammende Bewusstsein („Non-Existenz“) (das keinen Einfluss auf „Existenz“ ausübt) wird eigentlich eher als MÄNNLICH wahrgenommen.
  • So gesehen könnte man auch sagen: Sowohl „Nirwana“ (Non-Existenz, das „Nichts“) als auch das „Universum“ (Existenz) haben – jeder für sich – ein eigenes „Bewusstsein“ und einen „Nichteinmischungspakt“ (geht auch gar nicht, das „Nichts“ kann im „Etwas“ eben NICHT existieren, das Etwas verschwindet wiederum im Raum des Nichts…). Nirwana fühlt sich dabei „eher männlich“ an, Existenz eher „weiblich“, und auch diese beiden werden in der höchsten „kosmischen Hochzeit“, in der Erleuchtungserfahrung EINS, treten dadurch „aus Raum und Zeit“, jenseits von „Existenz“ und „Nicht-Existenz“, eben die Vereinigung von „Allem“ mit „Nichts“… (und vor allem: Keiner ist „höher“ oder „niedriger“ dem anderen…). Man könnte auch sagen: In der „Vereinigung von Existenz und Nicht-Existenz“ ist beides in einem eher wellenförmigen unmanifestieren Zustand der „möglichen Existenz“, zeitphysikalisch gesehen in einem Zustand „KURZ VOR“ bzw. „KURZ NACH“ der „Existenz des Universums“… (im „Übergang“, sozusagen die „Geburt des Universums“ oder „der Tod des Universums“, denn wirklich VORHER ist eben „Nichts“ und nachher ist wieder „Nichts“). Wieder anders gesagt: Dieses „Nichts“ hat aber irgendwie eine eigene Form von „Bewusstsein“ (ist sich seiner „Nicht-Existenz“ bewusst) und „borgt“ sich dabei dieses „substanzielle Bewusstsein“ von „Existenz“ aus, oder wieder anders ist „Existenz“ nichts anderes als das (vorübergehend) manifestierte „Bewusstsein des Nichts“…)

Der Moment der Erleuchtung weiterlesen

Was ist Erleuchtung?

(aus der Serie: „Texte aus meinen Büchern
heute: Text 3 aus dem Buch „Erleuchtung – the real is illusion“, erschienen 2001) 


Teil 3: Was ist Erleuchtung?

Gleich im ersten Kapitel springe ich mitten in die Gefahrenzone und versuche mich am Thema schlechthin, doch scheint es mir wichtig, von Anfang an Klarheit zu schaffen. Zu viele Erfahrungen fühlen sich wie Erleuchtung an, deshalb gibt es auch so viele Widersprüche und auch so viele „Erleuchtete“, und selbst mir ist es ähnlich ergangen, ach so oft dachte ich, „jetzt bin ich erleuchtet“.

Und es ist auch – zumindest fürs Ego- sehr verlockend: Viele vergleichen die persönlichen Erfahrungen oftmals mit jener von anderen (heutzutage in erster Linie mit Buddha und Osho). Und freudig wird dann festgestellt: „Ja, DAS ist es“.

Das ist ein einfacher und häufiger Trick des Verstandes „(mind“), der gewöhnlich das sieht was er sehen möchte, das liest, was er lesen möchte, das versteht, was er in der Lage ist zu verstehen.

Manche glauben dadurch wirklich, sie seien erleuchtet.

Doch was ist Erleuchtung eigentlich wirklich? Eines steht ganz sicher fest, es ist leichter zu beschreiben, was Erleuchtung NICHT ist, ähnlich Buddha („nein, das ist es nicht…“)

Tja, groß geredet, nun muss etwas in den Computer getippt werden, und schon stehe ich vor dem  gleichen Problem vor dem all diejenigen stehen die versuchen „es“ in Worte auszudrücken. Wie kann es „ausgedrückt“ werden?

Ich fang  mal an wie LaoTze und sage gleich einmal vorweg:

Die Wahrheit, die gesagt werden kann, ist nicht die absolute Wahrheit“.

Klingt gut und hilft mir als Ausrede.

Im Ernst, tatsächlich ist Was ist Erleuchtung? weiterlesen

Aufbruch ins Unbekannte (wieder mal)

Im Mai wars, da hab ichs hier am Blog angekündigt, nun ist es soweit: Am kommenden Mittwoch, also übermorgen, lassen wir nun nach sieben Jahren die Kanaren vorerst wieder los.

Sieben schöne Jahre, Vertiefungen, viele schöne Seminare hier gegeben, den „Online-Satsang“ seit 2011 aufgebaut…. ein „Gomera-Werk“.

2010 kamen wir hier an…. bis 2016 blieben wir auf Gomiland und nun waren wir ein Jahr lang auf Teneriffa. Was mich betrifft wars ja „mit Unterbrechungen“ seit 2001, wo ich hauptsächlich auf den Kanaren wohnte. Und wir lassen auch einige Sachen hier, kann also gut sein, zumindest ist derzeit so „der Plan“ (ohne ein wirklicher Plan zu sein), dass wir uns schon hier wieder *irgendwann* niederlassen wollen. Sobald wir wieder niederlassungswillig sind. Also wieder sesshaft sein wollen. In 2-3 Jahren vielleicht, oder wenn Gott es so spielt, auch früher, oder wenn Gott es so spielt, auch später. Auch viel später, und auch sehr viel später. Alles möglich. Vielleicht werden es ja jetzt sieben Reisejahre, wer weiß… ?

Oder auch wo anders hängen bleiben ist möglich.

„Das Weite suchen…“

Die Zukunft ist jetzt erstmal wieder voll offen. Reduktion auf nen Rucksack und „auf in die Welt“. „Das Weite suchen“ im wahrsten Sinn des Wortes. Aber ohne wirkliche Suche. Auch keine Suche nach nem Ort. Keine Suche nach ner Bleibe.

Einfach nur auf diesem Planeten zu Hause sein.

Erstmal gehts aber Aufbruch ins Unbekannte (wieder mal) weiterlesen

Was kostet ‚Erleuchtung‘ und ist ‚Erwachen‘ billiger?

(aus der Serie: „Texte aus meinen Büchern
heute: Text 2 aus dem Buch „Erleuchtung – the real is illusion“, erschienen 2001) 


Teil 2: Was kostet ‚Erleuchtung‘ und ist ‚Erwachen‘ billiger?

Die „gute Nachricht“: Beides ist völlig frei und kostenlos erhältlich.

Spirituelle Erleuchtung ist ein“ Geschenk Gottes“ und kann durch nichts, absolut nichts „künstlich herbeigeführt“ werden, nicht einmal durch die „Gnade des Meisters“. Wer diese verspricht, ist ein absoluter Scharlatan oder ein „Erwachter“, der den Unterschied selbst nicht so genau kennt.

Das Erwachen hingegen kann vor allem durch das Zusammensein mit anderen „Erwachten“ herbeigeführt werden und ist ein sehr einfacher Prozess.

So einfach, zu einfach, so nahe liegend, dass es eben meist nicht von selbst passiert.

So kommt es durchaus und  häufig vor, dass beim Zusammentreffen von mehreren „Erwachten“ (zB bei Gruppensatsang) Menschen „erwachen“.

Sowohl der „Erleuchtete“ als auch der „Erwachte“ kann anderen helfen, aufzuwachen, sie jedoch nicht „erleuchten“.

(Dafür nimmt er in der Regel auch kein Geld….)

Das kann geschehen durch ein einfaches geselliges Zusammensein im privaten Kreis, als „Party“, oder durch einfaches Zusammensitzen im „Einzelsatsang“.

Bei „Großveranstaltungen“ nimmt der „Erleuchtete“ auch oftmals freie Spenden .

Hat er selbst Kosten, kann es natürlich auch zu „Eintrittsgebühren“ kommen. Dies variiert stark und ist vom „Bekanntheitsgrad“ des „Erleuchteten“ abhängig.

Schließlich muss auch ein Erleuchteter von etwas „leben“, drum schreibt er vielleicht Bücher, verkauft Mitschnitte von „Satsangs“ oder eröffnet sich andere Einkommensquellen.

Wie auch immer, eines sollte er bestimmt nicht tun: Das Erlebnis des „Aufwachens“ bombenfest versprechen und „dafür“ Geld verlangen. Wer dies tut, schläft selbst noch tief und fest und verkauft irgendeine Halbwahrheit, irgendein „spirituelles Erlebnis.“

Das „Aufwachen“ eines anderen, ist für den Erleuchteten eines der größten  Geschenke überhaupt. Wenn neben oder gar *durch* die Präsenz eines Erleuchteten oder Erwachten jemand anderer erwacht, so sollte eigentlich der Erwecker an den Frischling Tribut leisten, und dafür zahlen. Als ein Was kostet ‚Erleuchtung‘ und ist ‚Erwachen‘ billiger? weiterlesen

Erleuchtung und Wahrheit

(Neue Blog-Serie: „Texte aus meinen Büchern“;
hier: Einleitung aus dem Buch „Erleuchtung“, erschienen 2001) 


Teil 1: Erleuchtung und Wahrheit

„Erleuchtung“, was ist das? Was ist gemeint mit „Satori“, mit „Samadhi“? Gibt es Unterschiede? Warum sprechen die einen vom „Hier und Jetzt“, andere von „Zeitlosigkeit“? Was meint Buddha mit „Nirwana“, Jesus mit „Himmel“? Gibt es Gott, Himmel und Hölle, Engel und Teufel? Andere Dimensionen? Was ist dran an „der Matrix“?

Die einen sprechen von „du bist das alles“, die anderen erzählen dir, „du bist Illusion“, die einen sagen, „Ich bin“ ist alles, was ist, andere sprechen von „Ich bin nicht“.

Gibt es einen Weg oder sind wir längst am Ziel? Ist der Weg das Ziel oder ist der Weg das Hindernis? „Reines Bewusstsein“ oder „Reine Energie“, oder ist alles ohnehin nur „reiner Quatsch“?

Chi? Kundalini? Prana? Chakren? Yin oder Yang, oder sowohl als auch oder weder noch? Dualität oder Einheit? Seele – Körper – Geist? Superseele? Kosmisches Bewusstsein? Über-, Unter- und Unbewusstes.

Drogenerfahrungen, Tantra, Sexualenergie, Reine Liebe oder doch alles nur Superego? Konditionieren oder Massenhypnose? Kirchen, Sekten, Psychokulte.

Jesus spricht von Nächstenliebe und vom „Vater im Himmel“. Buddha von Erleuchtung und Wahrheit weiterlesen

Kundalini, Dämonen & Evolution

Heute möchte ich mich mal mit einer etwas andere Sichtweise zu Kundalini beschäftigen, einer, die vor allem im Mittelalter in der westlich-christlichen Kultur vorherrschend war:

Kundalini & Dämonen 🙂

Ausgelöst wurden meine Gedanken dazu durch einen Facebook-Kommentar, den jemand (mir zuvor Unbekannter) auf meiner Facebookseite hinterlassen hat. Dort hatte ich Werbung gemacht für einen Kundalini-Kongress, wo ich als Redner dabei bin, und drunter stand dann u.a. folgender Kommentar:

„Meiner Ansicht nach verkörpert die Kundalini die Dämonen im Menschen, und wenn man von einem Erwachen diesbezüglich spricht, ist es das entweichen dieser Kundalini.“

Diese Sichtweise fand ich dann doch spannend !

Vielleicht hätt ich noch vor paar Jahren „so einen“ Kommentar gelöscht, vielleicht sogar auch gleich den Kommentierenden blockiert, und ihn einfach in ne Schublade „christlicher Fundamentalist“ o.ä. gesteckt.

Ich fand – und finde – einfach alles, was die Kirche da im Mittelalter verbrochen hat, an Hexen, an anderen Kulturen, Indianern, auf anderen Kontinenten, aber auch z.b. an den Ureinwohnern hier auf den Kanaren (die „Guanchen“) einfach schlimm. All die Teufelsaustreibungen, die Inquisition, die Hexenverbrennungen, das Blindsein gegenüber der Weisheit von Naturreligionen und und und …  einfach ein totaler No-Go. Als ich 19 war, war das damals für mich mit ein Grund, aus der Kirche auszutreten und schon als ich 12 war, meldete ich mich freiwillig und als der Erste meines Gymnasiums vom Religionsunterricht ab (was man „damals neuerdings“ durfte, ohne Zustimmung der Eltern).

Aber ….. dieses obige Zitat hat doch auch etwas in mir berührt. Die Erinnerung, dass da schon etwas „ausgetrieben“ wird, beim endgültigen Aufstieg der Kundalini-Energie und deren Vereinigung mit Bewusstsein. Wenn sie hochkommt in den Kopfraum und das Gehirn mit reinster Glückseeligkeit durchtränkt. Ja…. da stirbt etwas: das Ego. Und ja, da entweicht am Ende auch die Energie am Kundalini, Dämonen & Evolution weiterlesen

Jedem Ende wohnt ein Anfang inne

Lang hab ich nun schon nicht mehr geschrieben. Geschwiegen. Gespürt. Neu geordnet. Viel war los in den letzten Wochen und Monaten. Manches kam von außen. Manches von Innen. Umbruch.

Goodby Teneriffa – Hello World!

Schon länger haben Dani und ich darüber nachgedacht, wieder aufzubrechen, nochmal so richtig zu reisen. Wie es heutzutage die „Digitalen Nomaden“ tun. Einen Begriff, den es 1998 so noch nicht gab. Als ich schon mal alles aufgab. Und aufbrach – damals nach Indien. Mit einem Rucksack.

Dieses Spiel hab ich seither schon einige Male wiederholt. Mal alles aufgegeben. Und mal kam wieder alles zurück. Ich habe aufgehört mitzuzählen. Und letztlich war ich schon 1999 digitaler Nomade, mit Laptop im Rucksack im Himalaya, der kleine Sony Vaio hat damals überlebt, außen am Dach vom Bus, bei Minusgraden, auf über 5000 Meter Höhe. Und auf ihm schrieb ich dann 2000 mein erstes Buch, meinen „Longseller“ mit Titel „Erleuchtung“ .

Danach lebte ich dann ab 2001 vorwiegend auf La Gomera, mit kurzen und längeren Unterbrechungen. Seit 2010 dann wieder „am Stück“. Und nie hatte ich da z.b. eigene Möbel. Die gab ich zuletzt 1998 auf. Ab 2000 arbeitete ich nochmal für fünf Jahre als Programmierer, für meinen letzten Auftraggeber, insgesamt treue 10 Jahre lang, von 1995 bis 2005. Großteils „von der Ferne“. Vom Wald in Öberösterreich und von ner Insel im Atlantik. Davor die langen Indien-Reisen. Teils finanziert von Erlösen aus einem Computergame von mir.

Digitaler Nomade?

Aber als das jetzt regelrecht zu einer Jugendbewegung wurde (naja, für mich sind Unter-30 und auch unter 40-jährige halt „Jugendliche“ lol), die sich „Digitale Nomaden“ nennen, da hat mich das langsam wieder voll angefixt. 2015 schon. Und dann ging auch noch meine jüngste Tochter auf Weltreise, mit ihrem Freund. Schon 2014, nach ihrem Studium. Und kam seither nicht zurück…. 🙂 – arbeitet nun als Geo-Archäologin mit Schwerpunkt 3D-Kartographie für „verschwundene Städte und heilige Stätten im Dschungel“ in Kambodscha.

Dann sah ich auch noch all die geilen Fotos Jedem Ende wohnt ein Anfang inne weiterlesen