Der Moment der Erleuchtung

(aus der Serie: „Texte aus meinen Büchern
heute: Text 4 aus dem Buch „Erleuchtung – the real is illusion“, erschienen 2001) 


Teil 4: Der Moment der Erleuchtung
(oder: „die Erkenntnisse bei Erleuchtung“

Nun genug, versprochen ist versprochen, rein in die Welt des Absoluten und hier die Beschreibung, wie ich es in DEM EINEN (ewigen) MOMENT wahrgenommen habe. All dies geschah gleichzeitig, und wenn doch „hintereinander“, ist es mir nicht mehr möglich (und auch nicht sinnvoll), eine „Chronologie“ zu erzeugen. Die Reihenfolge der nachstehenden Fakten ist also absolut willkürlich.

Mir ist bewusst, dass jeder Anteil ein ganzes Buch füllen würde, samt Erklärung und Deutung, doch möchte ich hier möglichst kurz „die Erfahrung“ zusammenfassen und behandle sie einfach als  „Factaufzählung“.

End of Bullshit – Fakten, Fakten, Fakten!

  • Das Wichtigste zuerst: Die absolute, endgültige und unumstößliche Sicherheit, „dies ist Erleuchtung, das Ende und nichts folgt danach“ ist (unsagbarer, unbegreiflicher und nicht beweisbarer) Teil der Erfahrung, unauslöschlich und sehr schwer diskutierbar.
  • In meinem Fall endgültige Kundalini-Erfahrung. Die Energie steigt sowohl an der Front des Körpers (Herzöffnung) als auch an der Wirbelsäule hoch, wird als unendliche Glückseligkeit empfunden. Dies geschieht „von selbst“, man kann „gar nicht anders“ oder „es unterdrücken“. Das subjektive Gefühl ist „ich brauche nur zu entspannen, nichts zu tun, im Gegenteil, ich und mein Tun waren immer nur im Weg, verhinderten, dass „es“ geschieht“
  • Die Energie wird schließlich am oberen Ende des Kopfes als „unendliche Glückseligkeit“ („bliss“) wahrgenommen und verweilt dort für längere Zeit, verlässt anschließend den Körper („nach oben“). Danach folgt eine Rückkehr „in den quasi Normalzustand“ mit Kälteempfinden und großer Dankbarkeit (an wen auch immer).
  • Ebenfalls „danach“: Ein Wundern, dass man noch lebt, weil es eigentlich „zu Ende“ war, eigentlich nicht notwendig war, weiter zu leben, dieser „Tod“ so unendlich glückselig erscheint. Man versteht überhaupt nicht, warum man noch am Leben ist, es erscheint sehr unlogisch und trotzdem begrüßt man,  dankbar als eine Art „Draufgabe, daß man noch am Leben ist.
  • Das herkömmliche Denken wird vollkommen abgeschaltet.
  • Die Wahrnehmung eines „subjektiven Ichs“ wird vollkommen abgeschaltet.
  • Die „Überraschung“ folgt, dass ich, obwohl „tot und abgeschaltet“, noch immer „existiere“.
  • Dem folgt die Erkenntnis, dass es weder Tod noch Geburt gibt. Wahrnehmung: „Mich gibt es schon immer und mich wird es immer geben“. „Ich wurde nie geboren“ oder „Ich starb in Wahrheit schon bei der Geburt“.
  • Was ich glaubte zu sein, bin ich nicht. Was ich glaubte zu sein, war nur Illusion.
  • „Ich bin Gott“ (und natürlich auch die „Göttin“), Gottesbewusstsein. Ich erkläre diese heikle Aussage mittlerweile am liebsten damit, dass Gott eben „immer erleuchtet“ ist und wir Menschen mit unserem Bewusstsein zum Zeitpunkt der „Erleuchtung“ eben mit unserer Individualität „zur Seite treten“, dem Gottesbewusstsein Platz machen und dadurch praktisch „mit Gott verschmelzen“, eins werden („Yoga“ heißt schließlich: „Union with God“, im Tantra „Mahamudra“ genannt, „kosmischer Orgasmus“, Vereinigung mit Existenz, etc.).
  • „Ich bin das alles“. Das ganze Universum, alles, was existiert (und was nicht existiert).
  • Das Universum ist der Traum Gottes, mein Traum, ich bin der Träumer.
  • Außerhalb des Traumes existiert nichts, es gibt eigentlich keinen Träumer, der Traum träumt sich selbst, so gesehen gibt es nicht einmal Gott, der Traum selbst ist Gott (paradox).
  • Dieses „Nichts“ wird (später) jedoch auch als „unabhängig und jenseits vom Traum existierend“ wahrgenommen („Nirwana“, Non-Existenz).
  • Gott als Frau: Der Traum als eigenständiges intelligentes fliessendes Bewusstsein in Form des physischen Universums („Existenz“) wird eigentlich eher als WEIBLICH wahrgenommen.
  • Gott als Mann: Das das Universum nur still beobachtende, aus dem Nichts stammende Bewusstsein („Non-Existenz“) (das keinen Einfluss auf „Existenz“ ausübt) wird eigentlich eher als MÄNNLICH wahrgenommen.
  • So gesehen könnte man auch sagen: Sowohl „Nirwana“ (Non-Existenz, das „Nichts“) als auch das „Universum“ (Existenz) haben – jeder für sich – ein eigenes „Bewusstsein“ und einen „Nichteinmischungspakt“ (geht auch gar nicht, das „Nichts“ kann im „Etwas“ eben NICHT existieren, das Etwas verschwindet wiederum im Raum des Nichts…). Nirwana fühlt sich dabei „eher männlich“ an, Existenz eher „weiblich“, und auch diese beiden werden in der höchsten „kosmischen Hochzeit“, in der Erleuchtungserfahrung EINS, treten dadurch „aus Raum und Zeit“, jenseits von „Existenz“ und „Nicht-Existenz“, eben die Vereinigung von „Allem“ mit „Nichts“… (und vor allem: Keiner ist „höher“ oder „niedriger“ dem anderen…). Man könnte auch sagen: In der „Vereinigung von Existenz und Nicht-Existenz“ ist beides in einem eher wellenförmigen unmanifestieren Zustand der „möglichen Existenz“, zeitphysikalisch gesehen in einem Zustand „KURZ VOR“ bzw. „KURZ NACH“ der „Existenz des Universums“… (im „Übergang“, sozusagen die „Geburt des Universums“ oder „der Tod des Universums“, denn wirklich VORHER ist eben „Nichts“ und nachher ist wieder „Nichts“). Wieder anders gesagt: Dieses „Nichts“ hat aber irgendwie eine eigene Form von „Bewusstsein“ (ist sich seiner „Nicht-Existenz“ bewusst) und „borgt“ sich dabei dieses „substanzielle Bewusstsein“ von „Existenz“ aus, oder wieder anders ist „Existenz“ nichts anderes als das (vorübergehend) manifestierte „Bewusstsein des Nichts“…)

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Was ist Erleuchtung?

(aus der Serie: „Texte aus meinen Büchern
heute: Text 3 aus dem Buch „Erleuchtung – the real is illusion“, erschienen 2001) 


Teil 3: Was ist Erleuchtung?

Gleich im ersten Kapitel springe ich mitten in die Gefahrenzone und versuche mich am Thema schlechthin, doch scheint es mir wichtig, von Anfang an Klarheit zu schaffen. Zu viele Erfahrungen fühlen sich wie Erleuchtung an, deshalb gibt es auch so viele Widersprüche und auch so viele „Erleuchtete“, und selbst mir ist es ähnlich ergangen, ach so oft dachte ich, „jetzt bin ich erleuchtet“.

Und es ist auch – zumindest fürs Ego- sehr verlockend: Viele vergleichen die persönlichen Erfahrungen oftmals mit jener von anderen (heutzutage in erster Linie mit Buddha und Osho). Und freudig wird dann festgestellt: „Ja, DAS ist es“.

Das ist ein einfacher und häufiger Trick des Verstandes „(mind“), der gewöhnlich das sieht was er sehen möchte, das liest, was er lesen möchte, das versteht, was er in der Lage ist zu verstehen.

Manche glauben dadurch wirklich, sie seien erleuchtet.

Doch was ist Erleuchtung eigentlich wirklich? Eines steht ganz sicher fest, es ist leichter zu beschreiben, was Erleuchtung NICHT ist, ähnlich Buddha („nein, das ist es nicht…“)

Tja, groß geredet, nun muss etwas in den Computer getippt werden, und schon stehe ich vor dem  gleichen Problem vor dem all diejenigen stehen die versuchen „es“ in Worte auszudrücken. Wie kann es „ausgedrückt“ werden?

Ich fang  mal an wie LaoTze und sage gleich einmal vorweg:

Die Wahrheit, die gesagt werden kann, ist nicht die absolute Wahrheit“.

Klingt gut und hilft mir als Ausrede.

Im Ernst, tatsächlich ist Was ist Erleuchtung? weiterlesen

Was kostet ‚Erleuchtung‘ und ist ‚Erwachen‘ billiger?

(aus der Serie: „Texte aus meinen Büchern
heute: Text 2 aus dem Buch „Erleuchtung – the real is illusion“, erschienen 2001) 


Teil 2: Was kostet ‚Erleuchtung‘ und ist ‚Erwachen‘ billiger?

Die „gute Nachricht“: Beides ist völlig frei und kostenlos erhältlich.

Spirituelle Erleuchtung ist ein“ Geschenk Gottes“ und kann durch nichts, absolut nichts „künstlich herbeigeführt“ werden, nicht einmal durch die „Gnade des Meisters“. Wer diese verspricht, ist ein absoluter Scharlatan oder ein „Erwachter“, der den Unterschied selbst nicht so genau kennt.

Das Erwachen hingegen kann vor allem durch das Zusammensein mit anderen „Erwachten“ herbeigeführt werden und ist ein sehr einfacher Prozess.

So einfach, zu einfach, so nahe liegend, dass es eben meist nicht von selbst passiert.

So kommt es durchaus und  häufig vor, dass beim Zusammentreffen von mehreren „Erwachten“ (zB bei Gruppensatsang) Menschen „erwachen“.

Sowohl der „Erleuchtete“ als auch der „Erwachte“ kann anderen helfen, aufzuwachen, sie jedoch nicht „erleuchten“.

(Dafür nimmt er in der Regel auch kein Geld….)

Das kann geschehen durch ein einfaches geselliges Zusammensein im privaten Kreis, als „Party“, oder durch einfaches Zusammensitzen im „Einzelsatsang“.

Bei „Großveranstaltungen“ nimmt der „Erleuchtete“ auch oftmals freie Spenden .

Hat er selbst Kosten, kann es natürlich auch zu „Eintrittsgebühren“ kommen. Dies variiert stark und ist vom „Bekanntheitsgrad“ des „Erleuchteten“ abhängig.

Schließlich muss auch ein Erleuchteter von etwas „leben“, drum schreibt er vielleicht Bücher, verkauft Mitschnitte von „Satsangs“ oder eröffnet sich andere Einkommensquellen.

Wie auch immer, eines sollte er bestimmt nicht tun: Das Erlebnis des „Aufwachens“ bombenfest versprechen und „dafür“ Geld verlangen. Wer dies tut, schläft selbst noch tief und fest und verkauft irgendeine Halbwahrheit, irgendein „spirituelles Erlebnis.“

Das „Aufwachen“ eines anderen, ist für den Erleuchteten eines der größten  Geschenke überhaupt. Wenn neben oder gar *durch* die Präsenz eines Erleuchteten oder Erwachten jemand anderer erwacht, so sollte eigentlich der Erwecker an den Frischling Tribut leisten, und dafür zahlen. Als ein Was kostet ‚Erleuchtung‘ und ist ‚Erwachen‘ billiger? weiterlesen

Erleuchtung und Wahrheit

(Neue Blog-Serie: „Texte aus meinen Büchern“;
hier: Einleitung aus dem Buch „Erleuchtung“, erschienen 2001) 


Teil 1: Erleuchtung und Wahrheit

„Erleuchtung“, was ist das? Was ist gemeint mit „Satori“, mit „Samadhi“? Gibt es Unterschiede? Warum sprechen die einen vom „Hier und Jetzt“, andere von „Zeitlosigkeit“? Was meint Buddha mit „Nirwana“, Jesus mit „Himmel“? Gibt es Gott, Himmel und Hölle, Engel und Teufel? Andere Dimensionen? Was ist dran an „der Matrix“?

Die einen sprechen von „du bist das alles“, die anderen erzählen dir, „du bist Illusion“, die einen sagen, „Ich bin“ ist alles, was ist, andere sprechen von „Ich bin nicht“.

Gibt es einen Weg oder sind wir längst am Ziel? Ist der Weg das Ziel oder ist der Weg das Hindernis? „Reines Bewusstsein“ oder „Reine Energie“, oder ist alles ohnehin nur „reiner Quatsch“?

Chi? Kundalini? Prana? Chakren? Yin oder Yang, oder sowohl als auch oder weder noch? Dualität oder Einheit? Seele – Körper – Geist? Superseele? Kosmisches Bewusstsein? Über-, Unter- und Unbewusstes.

Drogenerfahrungen, Tantra, Sexualenergie, Reine Liebe oder doch alles nur Superego? Konditionieren oder Massenhypnose? Kirchen, Sekten, Psychokulte.

Jesus spricht von Nächstenliebe und vom „Vater im Himmel“. Buddha von Erleuchtung und Wahrheit weiterlesen

Jedem Ende wohnt ein Anfang inne

Lang hab ich nun schon nicht mehr geschrieben. Geschwiegen. Gespürt. Neu geordnet. Viel war los in den letzten Wochen und Monaten. Manches kam von außen. Manches von Innen. Umbruch.

Goodby Teneriffa – Hello World!

Schon länger haben Dani und ich darüber nachgedacht, wieder aufzubrechen, nochmal so richtig zu reisen. Wie es heutzutage die „Digitalen Nomaden“ tun. Einen Begriff, den es 1998 so noch nicht gab. Als ich schon mal alles aufgab. Und aufbrach – damals nach Indien. Mit einem Rucksack.

Dieses Spiel hab ich seither schon einige Male wiederholt. Mal alles aufgegeben. Und mal kam wieder alles zurück. Ich habe aufgehört mitzuzählen. Und letztlich war ich schon 1999 digitaler Nomade, mit Laptop im Rucksack im Himalaya, der kleine Sony Vaio hat damals überlebt, außen am Dach vom Bus, bei Minusgraden, auf über 5000 Meter Höhe. Und auf ihm schrieb ich dann 2000 mein erstes Buch, meinen „Longseller“ mit Titel „Erleuchtung“ .

Danach lebte ich dann ab 2001 vorwiegend auf La Gomera, mit kurzen und längeren Unterbrechungen. Seit 2010 dann wieder „am Stück“. Und nie hatte ich da z.b. eigene Möbel. Die gab ich zuletzt 1998 auf. Ab 2000 arbeitete ich nochmal für fünf Jahre als Programmierer, für meinen letzten Auftraggeber, insgesamt treue 10 Jahre lang, von 1995 bis 2005. Großteils „von der Ferne“. Vom Wald in Öberösterreich und von ner Insel im Atlantik. Davor die langen Indien-Reisen. Teils finanziert von Erlösen aus einem Computergame von mir.

Digitaler Nomade?

Aber als das jetzt regelrecht zu einer Jugendbewegung wurde (naja, für mich sind Unter-30 und auch unter 40-jährige halt „Jugendliche“ lol), die sich „Digitale Nomaden“ nennen, da hat mich das langsam wieder voll angefixt. 2015 schon. Und dann ging auch noch meine jüngste Tochter auf Weltreise, mit ihrem Freund. Schon 2014, nach ihrem Studium. Und kam seither nicht zurück…. 🙂 – arbeitet nun als Geo-Archäologin mit Schwerpunkt 3D-Kartographie für „verschwundene Städte und heilige Stätten im Dschungel“ in Kambodscha.

Dann sah ich auch noch all die geilen Fotos Jedem Ende wohnt ein Anfang inne weiterlesen

Online-Satsang nur mehr mit Anmeldung

Ab kommenden Donnerstag, 2. März 2017, sind meine Online-Satsangs nur mehr mit Voranmeldung besuchbar. Du kannst dazu natürlich gern auch ne anonymisierte email verwenden. Im Chat kannst du dich anmelden, mit welchem Nick auch immer du magst.

Solltest du bisher schon in meinem Satsang-email-Verteiler registriert sein, bekommst du für kommenden Donnerstag automatisch eine mail mit den Zugangsdaten, also dem neuen Passwort, zugesandt.

Damit kannst du auch das Archiv mit über 160 bisherigen OnlineSatsangs seit 2011 besuchen, mehr als 300 Stunden Satsang.

Eigentlich hatte ich vor, ab Anfang März nur mehr kostenpflichtig zu senden. Werde aber noch ein Monat „Schonfrist“ *g* einbauen. D.h. die nächsten beiden Satsangs sind noch kostenlos. Aber registrierungspflicht.

Falls nicht schon geschehen, dann hier anmelden:

http://webinar.owk.eu/inselsatsang

Verstehen

„Es“ ist nicht zu verstehen.
„Es“ kann nicht verstanden werden.
„Es“ „will“ nicht verstanden werden.

In dem Augenblick, wo man es ergreift, festhält,
damit klein macht, manifest macht, verengt…. –
es also „be-griffen“ hat….
entgleitet es und schmilzt dahin wie Vanille-Eis in der Mittags-Sonne.

Und wenn der Verstand dann endlich begreift,
dass es nicht zu begreifen ist….
sich in diese Niederlage hingibt…..
sich ergibt….

…. dann kann eventuell Verstehen geschehen.
Ohne einen Versteher.


(heute auf Facebook aus mir rausgerutscht…) 

 

Ins Tun kommen? Oder Hingabe?

Jou. Heut ist es so weit und mein Interviewbeitrag erscheint beim großen Mindheart-Kongress. Pardon, Mindheart-Business-Kongress. Ich geb zu, das Wort „Business“ geht mir da nicht so ganz leicht über die Lippen.

In letzter Zeit hab ich auch mitbekommen, dass die Leuts auch schon bissl „kongressmüde“ sind, waren ja seit dem Hype Ende 2015, der damals mit den Nestelbergers begann danach doch recht viele andere Kongresse. Und nun der erste Nestelberger-Kongress seit damals, seit sie mit dem Erwachen-Kongress die Szene so richtig gerockt haben.

Ich mag die beiden, wirklich. Sehr sogar. Ihre Authentizität, ihre Fragestellungen (das Interview mit mir, von Katharina geführt, wirklich wieder erste Sahne; kitzelte so einiges aus mir hervor). Und ich war auch voll angefixt, als sie diese riesige Zahl von Zusehern anstrebten, 200.000 sollten es werden.

Aber was macht eigentlich ein Spiritueller bei einem „Business-Kongress“? Ins Tun kommen? Oder Hingabe? weiterlesen

Platzende Seifenblasen

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Kürzliche Antwort auf die Frage, warum die Erfahrung (von Erleuchtung, Erwachen, Verlöschen, Mindcrash, Vernichtigung, Einheit, Keinheit) bei jedem etwas anders aussieht:

„Der Moment wo die Seifenblase platzt, ist deshalb bei jedem anders, weil eben die platzende Seifenblase eine andere ist.“

Und im Moment des Platzens erfahren wir eben noch Teile der Seifenblase. Von unserem vorherigen spirituellen Weg geprägt. Eine Art „Erfüllung für das Ego“ könnte man auch sagen.  Ein letztes Geschenk des Seins an das Nicht-Sein. Ein letztes aufblitzen von Dualität. Ein großer Blitz, wie ein explodierender Stern in einer Super-Nova.

Der Blitz mag sich unterscheiden. Das was danach kommt, was übrig bleibt, tut es letztlich nicht. Es ist das eine Sein. Das eine Nichts. In vielen verschiedenen Formen. Wie zuvor. Nur anders. 🙂

Erlösung

Letztens, bei meinem Webinar Erwachte Beziehungen wurde mir im Vorfeld bewusst, dass da vielleicht der Begriff „Erlöste Beziehung“ noch viel besser gepasst hätte. Insbesondere da ich in dem Zusammenhang ja wieder mal mit allen möglichen esoterisch-spirituellen Beziehungskonzepten konfrontiert war, was man so unter „erwachte Beziehung“ verstehen könnte. Und ich mich bissl gegen diese Vorstellungen abgrenzen wollte.

Ich war sogar dabei, einen Blogbeitrag zu verfassen, mit nem provokanten Titel, z.b. „Beziehungs-Bullshit im Spiriland“ – ich habs dann gelassen. Vielleicht kommt das auch noch. Halb fertig war der Beitrag ja schon geschrieben. Aber ich baute das Thema dann lieber doch gleich direkt ins Webinar selbst ein.

Im letzten Online-Satsang fiel ebenfalls der Begriff „Erlösung“ – ganz unabhängig jetzt von Beziehungen gemeint. Und dieser Begriff macht was mit mir!

Erleuchtung?

In Indien sind manche Wörter, die z.b. mit „Erleuchtung“ übersetzt werden, oft viel besser mit „Erlösung“ zu übersetzen. Der Begriff „Moksha“ ist auch am allerbesten als Erlösung zu begreifen. Oder Befreiung. Und in mir merke ich, dass dieser Begriff letztlich viel besser auf das passt, was ich beschreibe und woraus ich beschreibe. Letztlich viel besser als eben „Erleuchtung“ und „Erwachen“.

Erlösung ist ja gleichzeitig auch Erlösung weiterlesen