Vor kurzem wo gefunden und neu geschnitten – ein kurzes kleines Video von Werner 🙂 – als Ostergeschenk für heute 🙂
Mehr über meine Freundschaft zu Werner Ablass hier:
Außergewöhnlich Werner (RIP)
Vor kurzem wo gefunden und neu geschnitten – ein kurzes kleines Video von Werner 🙂 – als Ostergeschenk für heute 🙂
Mehr über meine Freundschaft zu Werner Ablass hier:
Außergewöhnlich Werner (RIP)
Was hätte „er“ wohl dazu gesagt? Hab ich in letzter Zeit öfter gehört „in der Szene“. Und heute „überkam“ es mich (lol), und das Folgende ist der halbernste, halb-nicht-so-ernste Versuch eines „Channelings“ all jener ehemaligen „Meister“, denen ich mich bisschen verbunden fühle…. ob Du, lieber Leser, dies „ernst“ nimmst oder nicht, sei dir überlassen (manche würden sagen ‚Du hast eh keine Wahl‘).
Letztlich stecken die ja alle in uns. Aus meiner Sicht gibts ja nur „ein Selbst“, und dieses eine Selbst, in mir, in dir, in uns allen, das „steckte“ auch in jenen. Ist der Urgund allen seins. Drum, so schwer ist „Channeling“ ja nicht. Obgleich es ja dann doch auf diese „persönliche Würze“ drauf ankommt, diese „persönliche Färbung“ der Wahrheit. Der einen Wahrheit aus immer neuer frischer einzigartiger Perspektive.
Diesmal, in diesem „Experiment“ natürlich „in Sachen Corona“, no na, das ist ja doch noch immer das eine Thema, welches die Welt derzeit beherrscht. Die Ängste vor Viren, vor Verschwörungen, vor Verschwörungstheoretikern, oder auch einfach nur vor der (angeblichen) Vergänglichkeit des Seins. Nuja, zumindest vor der Vergänglichkeit der Erscheinungen.
Lass ab von den Verurteilungen im Außen. Es ist nur Blendwerk. Ablenkung von dem, was du bist. Alles Maya. Egal ob Virus, egal ob Verschwörungen, egal ob neue politische Kräfte. All das soll nur den Film spannender machen. Auf dass du noch mehr von ihm hypnotisiert bist. Und dich selbst im Außen verlierst. All das ist ein Kommen und Gehen. Finde den Teil in Dir, der davon unberührt ist. Der in Frieden ist. Der die Leerheit selbst ist. Und erkenne, daß auch all das im Außen in Wahrheit – in seiner Essenz – ebenfalls nur Leerheit ist. Ein Traum, der deine Aufmerksamkeit bekommt. Das was du bist, ist aber jenseits davon. Reines unberührtes Bewusstsein. Unberührte friedvolle Leerheit.
Haltet Einkehr! Nehmt es als Gelegenheit, Gott in Euch zu suchen. Das Ewige in Euch zu finden. Und die Ablenkung, die diese Welt darstellt, zu überwinden. Erkennt die Welt als unfrei. Als Gefangen in ihren Ängsten und Vorstellungen. Seien es Ängste vor dem Virus, Ängste vor Verschwörungen, oder Ängste vor politischen Entwicklungen. Finde die Freiheit in dir selbst. Dort wo sie immer schon war. Die Welt selbst, als Film mit seinen Inhalten, ist ein kommen und gehen von Dramen und Handlungen. Du aber bist ewig. Finde den Vater in Dir, finde mich in Dir, finde dich Selbst, als der, der du bist in Ewigkeit. Du bist jetzt schon das, was ich bin. Und wirst es immer sein.
1998 wars bei mir so weit. Dass der alte Edgar von mir ging, und ich übrig blieb. Es fühlte sich wie sterben an, wie abgeschaltet werden. Und das was übrig bleib, war immer schon da. Unverändert. Und fragte sich danach, wieso da überhaupt noch ein Körper war. Warum der nicht „mitgestorben“ ist.
Nicht dass mir das Leben keine Freude machte, vorher, nachher. Machte es mir immer, bin eher der optimistische positive Typ. Aber es war einfach nicht notwendig zu bleiben. Es geschah halt. Ich sah es als „Draufgabe“. Als „Feierabend“. Als Zugabe, wie bei einem Konzert. Noch eine Runde drehen.
„Meister“ brauchte ich dann keinen mehr. Das Leben selbst war mein Meister. Obwohl diverse solche in Person erschienen. Ich hatte viele Lehrer und Gurus (z.b. Dr. Vagish Shastri, der mich zum Nath-Yogi initierte). Dann war da Osho, dessen Disciple ich posthum wurde, doch zwei Tage nach meiner Sannyasnahme starb der Sannyasin in mir, siehe oben. Ich blieb Osho danach noch fast ein Jahr lang treu, aber irgendwann war er assimiliert.
Danach erschienen viele Menschen und Lehrer aus der Osho- und später vor allem aus der Satsang-Szene. Nondualisten. Hauptsächlich Papaji-Schüler. Von allen konnte ich was annehmen. Alle schärften mich auf eine gewisse Weise. Der allererste war Satoji Babasanji, aka Charles Coutarel, direkt nach meinem „Erwachen“. Er ist mir noch immer ein Freund.
Aber außer vielleicht ihm hab ich praktisch niemanden richtig und voll „akzeptiert“. Bei fast jedem fiel mir das ein oder andere auf. Nicht, dass etwas fehlte. Aber es war halt meist ein gewisser Aspekt nur, der da gelehrt wurde. Aspekte die ich von der „einen großen Erfahrung“ kannte, die mich und vor allem meinen Verstand in ihrer widersprüchlichen Gesamtheit „erschlugen“. Die man letztlich dann nur einzeln „fassen“ kann.
Und die ich mit Hilfe dieser Freunde danach eben auch schön einzeln für mich rausschälen, verstehen, integrieren konnte. Pur. Inhaltierte. Und dann ging ich weiter. Weil mir meist andere Aspekte in jenen Lehrern fehlten.
Ich ging da also gewissermassen auf ne Art „Wanderlehre“. Als spiritueller Wandergeselle.
Wirkliches Bedürfnis nach Begegnung und Austausch hätt ich damals, Anfang der 2000er-Jahre, aber eigentlich nur bei zwei Alt-Meistern noch gehabt: Bei Ramesh Balsekar und U.G.Krishnamurti. Das waren die einzigen, wo ich wirklich noch Ehrfurcht empfand und tiefsten Respekt. Auch da ich wußte, „je älter der Wein, desto reifer“, desto kompromisloser sind sie, haben tatsächlich auch auf relativer Ebene „nichts mehr zu verlieren“.
Diese beiden, denen hätte ich mich noch unterworfen. Oder zumindest aufgeblickt. Und sie angenommen als Richtungsgeber.
Alleine: Ich habe sie verpasst. Ich war zu faul. Ich bekam meinen Hintern nicht hoch. Verbrachte meine Jahre hauptsächlich im Winter auf La Gomera, und im Sommer in einem Häuschen am Wald in den österreichischen Voralpen. Schreibend. Musizierend. Auch schon satsingend. Sanghas gründend. Und Sanghas auflösend. Zumindest virtuelle, im Internet. Da war ich Vorreiter damals, ab 2002.
Aber mich aufmachen zu diesen beiden großen alten Meistern konnte ich mich nicht. Konnte mich nicht aufraffen. Zu träge. Zu wenig „suchend“. Zu wenig „brauchend“. Es war einfach nicht dringlich genug. Der Sucher war gestorben. Das brauchen beendet.
„Gefunden“ hatte ich ja schon. Wollte nur noch bissl „Feinschliff“. Ich bin da nämlich Perfektionist. Habe hohe Qualitätsansprüche an mich selbst. Denen ich vorher nie genüge. Auch wenn ich „nachher“ manchmal richtig verzückt von mir bin, wenn ich mich lese oder höre. Aber da weiss ich, das bin nicht „ich“. Das kommt nur „durch mich hindurch“.
Also…. „wer zu spät kommt den bestraft das Leben“: Und so starb U.G. Krishnamurti im März 2007, mit grade mal 89 Jahren. Und Ramesh Balsekar im September 2009 als Jungspund im Alter von 92. Bei beiden dachte ich mir ich hätte ja noch Zeit. 89 und 92. Also manchmal spinnt der Edgar und ist ein bisschen unrealistisch.
Tja, Pech gehabt.
Leute….. wenn es Euch zu jemanden hinzieht, dann geht. Es könnte sonst zu spät sein. Könnte man jetzt denken. Und sagen. Und warnen. Aber das Leben schickt immer den Richtigen. Zum richtigen Zeitpunkt. In richtiger Form. Schickt oft sogar mehr, als was man erfragte und erhoffte, mehr als man ahnen konnte:
Denn:
2015 wars. Ich hatte von Werner Ablass schon einige Außergewöhnlich Werner (RIP) weiterlesen
Freu mich schon total: Heute kommt Werner (Ablass) für ne Woche zu uns auf Besuch. Einfach mal abhängen paar Tage, feiern, lachen, schweigen, reden, sonnen, „Urlaub“. 🙂 …. und somit übrigens der ERSTE Besuch hier auf Teneriffa, seid wir umgezogen sind.
Jo. Freu mich schon sehr, haben uns ja erst letztes Jahr physisch kennengelernt. Im Sommer 2015, in Wien. Und uns gleich ineinander „verliebt“ (brüderlich gemeint), einen Haufen Ähnlichkeiten entdeckt, nicht nur in der „Sicht auf die Wahrheit“, sondern auch in unseren Biografien und vor allem auch „persönlichen“ Vorlieben. Haben bisher kaum Themen gefunden, wo wir nicht ähnlicher Ansicht wären. Aber die werden sicher noch kommen 🙂 – jetzt haben wir ja eine Woche intensiv Zeit, uns das anzuschaun.
Mag ihn jedenfalls sehr. Und hatte auch immer schon ein Faible, Anerkennung und Respekt für seinen „Meister“ Ramesh Balsekar. Von diesem las ich im Jahr 2000 das Buch „Vom Bewusstsein getroffen“. Das war nichtmal zwei Jahre nach meiner eigenen „getroffen worden Erfahrung“. Und jede Seite war einfach genial, sprach mir aus tiefster Seele. Man konnte jede Seite einfach aufschlagen wie eine Tarot-Karte, jede Seite stand für sich allein mit einer Weisheit.
Balsekars Buch und jenes mit den Fotos von Anandamayi-Ma waren die einzigen Werner auf Besuch in Teneriffa weiterlesen