Sinnvolle Sinnlosigkeit

Wenn Sinnlosigkeit sinnvoll wird.
Weil nur du übrig bleibst.
Keine Aufgabe. Kein Sinn. Keine Mission.
Keine Berufung.
Nichts zu tun.
Kein Geld zu verdienen und kein Geld auszugeben.
Kein Film zu sehen. Kein Spiel zu spielen.
Keine Lust auf Sex. Keine Lust auf Begegnung.
Keine Lust auf Neues. Keine Lust auf Altes.
Kein Hobby. Keine Musik. Kein Lesen.
Kein kochen. Lustloses Essen.
Keine Drogen. Kein Alkohol.
Kein Tabak. Keine Schokolade.

Kein Computerspiel. Kein Laptop.
Kein Tablet. Kein Handy.
Kein Netflix. Keine Serie.
Kein Einkaufscenter. Kein Amazon.
Keine Käufe.
Keine Mode.
Keine Körperpflege. *)

Atmen bleibt noch. Und vor allem: Du Selbst.

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Gefühle sind zum Fühlen da

… auch und gerade in Krisenzeiten.

Coronagefühle fühlen.
Virusgefühle fühlen.
Regierungsgefühle fühlen.
Querdenkgefühle fühlen.
Wutgefühle fühlen.
Trauriggefühle fühlen.
Verzweiflungsgefühle fühlen.
Einsamkeitsgefühle fühlen.

Es gibt da eine Wahrheit, eine andere Wahrheit, eine alternative Wahrheit. Und diese alternative Wahrheit ist nicht wahrer als die gewöhnliche menschliche intellektuelle kognitive Wahrheit.

Es ist die Wahrheit der Gefühle, der Emotionen, der Energie.

Und diese steht ergänzend, unabhängig und abhängig zugleich zur Wahrheit der “Geschichten”. Jener Geschichten, die eben erzählt werden und Gefühle auslösen, oder Gefühle zu erklären suchen.

Doch die Gefühle sind einfach nur. Sie sind einfach nur da. Und das ist eine Wahrheit an sich. Unabhängig von “wodurch, warum und wieso”. Unabhängig von der Geschichte. Einfach nur, weil sie sind. Wut ist da. Traurigkeit ist da. Einsamkeit ist da. Angst ist da. Was auch immer sich gerade zeigt, ist eben “da”. Hier. Jetzt. Als “das was ist”. In uns ist.

Auf dieser Ebene und in dieser “Wahrheit” geht es letztlich nur um diese Gefühle. Ursache und Wirkung kehren sich um. Nicht die Geschichte löst irgendwelche Gefühle aus. Sondern die Gefühle “sollen” ausgelöst werden, gefühlt werden, erfahren werden, und es ist dabei völlig unerheblich, welche Geschichte es dazu braucht, um dann genau dieses und jenes Gefühl auszulösen.

Die Geschichte ist also austauschbar. Das Gefühl ist es nicht.

Und dann geht es eben nicht mehr darum, Gefühle zu vermeiden (durch veränderte Geschichten oder veränderte Interpretationen dieser Geschichten). Und es geht auch nicht mehr darum, unerwünschte Gefühle “weg zu machen”.

Sondern darum, zu erkennen, daß eben genau dieses Gefühl, welches jetzt da ist, gesehen werden möchte. Gefühlt werden möchte. Angenommen werden möchte.

Auch und gerade wenn uns dieses Gefühl überhaupt nicht schmeckt.

Weil es “Realität” ist.
Weil es das ist, was ist.
Völlig egal, wovon ausgelöst.

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Weihnachts-Botschaft 2020

Hab vor paar Tagen zu Weihnachten einen kleinen Text auf Facebook geschrieben, den ich gerne auch hier am Blog verewigen möchte: 

Edgars Weihnachtswünsche 2020

Ich wünsche Euch allen ein möglichst frohes friedliches Weihnachten, oder, falls allein, zumindest still & besinnlich. Auch wenn es dieses Jahr für viele vielleicht “anders” ist als sonst.

Letztlich ist die derzeitige Zeit auch generell eine Einladung zur Besinnung auf Wesentliches. Und das Wesentlichste bist immer *Du*. Das Zurückgeworfen sein auf einen Selbst ist letztlich ein großes Geschenk und eine große Gelegenheit. Wahren Frieden zu finden. Wahre Freiheit. Innen. “Inwendig in Dir selbst”. In der Stille. All-Ein der du bist. Der ich bin. Der alle sind. Immer.

Dort ist die wahre, die end-gültige Begegnung.
In dieser Stille, die unberührbar ist von allen Orkanen im Außen.
Eine Stille die unberührbar ist von Blitz & Donnergroll.
Eine Stille die unberührbar ist von Viren, von Regierungen, oder von Verschwörungen.
Eine Stille die unbedingt ist, also bedingungslos. Die nichts “braucht” um zu sein.

Diese Stille lädt gerade zu Weihnachten ein.
Christus nicht im Außen, sondern in Dir zu finden.
Oder wie immer du “das” nennen magst.
Das Selbst. Gott. Göttin. Nirvana. Tao. Egal.

Dort wo weder Krankheit ist noch Tod.
Jenseits von jeder Erscheinung.
Und Jenseits von jeder Vergänglichkeit.

Weil es die Ewigkeit selbst ist.
Immer. Jetzt. Und Jetzt auch. Und jetzt noch immer.

Und das bist Du.
Das ist der Himmel in Dir.
Dort bist du eins “mit dem Vater”. Und der Mutter. Und der Natur. Mit dem ganzen Universum. Und mit allen Menschen.

Mit den Freunden. Und mit den Feinden.
All das bist Du.

Und dort findest Du Dich.
Und nur dort.
Und nur dort ist ewiger Friede.
Und wahrhaftige Freiheit.
Die ohne Bedingungen ist.

In der Stille der inneren Einkehr.
In der Besinnung auf *DICH*.
Auf dein wahres Selbst.
Eins mit Allem.

<3

Die große De-Maskierung

Der Regierungschef, der in Panik fällt.
Der Beamte, der Maßnahmen verschärft umsetzt, und dabei seinem inneren kleinen Nazi freien Lauf lässt.
Der Polizist, der dies ähnlich tut.
Der Nachbar, der die Polizei ruft.
Der Linksradikale
Der Rechtsradikale
Der verstrahlte Aluhutträger
Der ungebildete Versager
Der spirituelle Lehrer ohne Intelligenz (der nur seinem Bauch vertraut, weil er kein Hirn hat).
Der Aufstachler und Aufhetzer.
Der Wissenschaftler im Rampenlicht und sein Ego.
Der Wissenschaftler im Schatten und sein Neid.
Diese ganze Egomaschine. Alles voller Masken.
Masken die fallen.
Links.
Rechts.
Oben.
Unten.

Die Angst die sich zeigt.
Vor dem Virus.
Vor der Regierung.
Vor den Maßnahmen.
Vor den Verschwörern.
Vor den Verschwörungstheoretikern.
Vor Nazis und vor Hippies im Verbund.
Vor dem Mainstream.
Vor den Medien.
Vor den Alternativmedien.
Vor den Schlafschafen.
Vor den “Erwachten”.
Vor den Mitläufern (auf beiden Seiten).
Vor den Befehlshabern (auf beiden Seiten).

Es braucht keinen Blogbeitrag. Keinen intellektuellen Text.
Keine Erklärung. Wem? Wofür?
Keine Ermächtigung und keine Bestätigung.
Und auch keine Widerrede. Keine Aufdeckung. Keine Anprangerung.

Alles einfach nur Beobachtung.
Wirken lassen.
Die fallenden Masken. Die große De-Maskierung weiterlesen

Was hätte ER gesagt?

Sieben Meister …

Was hätte “er” wohl dazu gesagt? Hab ich in letzter Zeit öfter gehört “in der Szene”. Und heute “überkam” es mich (lol), und das Folgende ist der halbernste, halb-nicht-so-ernste Versuch eines “Channelings” all jener ehemaligen “Meister”, denen ich mich bisschen verbunden fühle…. ob Du, lieber Leser, dies “ernst” nimmst oder nicht, sei dir überlassen (manche würden sagen ‘Du hast eh keine Wahl’).

Letztlich stecken die ja alle in uns. Aus meiner Sicht gibts ja nur “ein Selbst”, und dieses eine Selbst, in mir, in dir, in uns allen, das “steckte” auch in jenen. Ist der Urgund allen seins. Drum, so schwer ist “Channeling” ja nicht. Obgleich es ja dann doch auf diese “persönliche Würze” drauf ankommt, diese “persönliche Färbung” der Wahrheit. Der einen Wahrheit aus immer neuer frischer einzigartiger Perspektive.

… in Sachen Corona

Diesmal, in diesem “Experiment” natürlich “in Sachen Corona”, no na, das ist ja doch noch immer das eine Thema, welches die Welt derzeit beherrscht. Die Ängste vor Viren, vor Verschwörungen, vor Verschwörungstheoretikern, oder auch einfach nur vor der (angeblichen) Vergänglichkeit des Seins. Nuja, zumindest vor der Vergänglichkeit der Erscheinungen.

Buddha:

Lass ab von den Verurteilungen im Außen. Es ist nur Blendwerk. Ablenkung von dem, was du bist. Alles Maya. Egal ob Virus, egal ob Verschwörungen, egal ob neue politische Kräfte. All das soll nur den Film spannender machen. Auf dass du noch mehr von ihm hypnotisiert bist. Und dich selbst im Außen verlierst. All das ist ein Kommen und Gehen. Finde den Teil in Dir, der davon unberührt ist. Der in Frieden ist. Der die Leerheit selbst ist. Und erkenne, daß auch all das im Außen in Wahrheit – in seiner Essenz – ebenfalls nur Leerheit ist. Ein Traum, der deine Aufmerksamkeit bekommt. Das was du bist, ist aber jenseits davon. Reines unberührtes Bewusstsein. Unberührte friedvolle Leerheit.

Jesus:

Haltet Einkehr! Nehmt es als Gelegenheit, Gott in Euch zu suchen. Das Ewige in Euch zu finden. Und die Ablenkung, die diese Welt darstellt, zu überwinden. Erkennt die Welt als unfrei. Als Gefangen in ihren Ängsten und Vorstellungen. Seien es Ängste vor dem Virus, Ängste vor Verschwörungen, oder Ängste vor politischen Entwicklungen. Finde die Freiheit in dir selbst. Dort wo sie immer schon war. Die Welt selbst, als Film mit seinen Inhalten, ist ein kommen und gehen von Dramen und Handlungen. Du aber bist ewig. Finde den Vater in Dir, finde mich in Dir, finde dich Selbst, als der, der du bist in Ewigkeit. Du bist jetzt schon das, was ich bin. Und wirst es immer sein.

Lao Tse:

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Neue Mystica-TV-Interviews

Ich freu mich sehr, diese Woche wurde auf Mystica-TV mein neues Interview veröffentlicht mit dem Titel…

Tantra, Erleuchtung und das Leben danach

Geht wie der Titel schon sagt um meinen tantrischen Weg “hin” zu Erleuchtung, und das Leben “danach” und seither (also die veränderten Wahrnehmungen und Seins-Zustände der letzten 22 Jahre).

Wobei ich ja generell Tage darüber sprechen könnte, unendlich eigentlich. Oder auch auf Stille reduziert, also gar nicht erst beginnen, wär womöglich noch sinnhafter. Aber weniger unterhaltsam… 😉

Viel Spass!

Und weils so schön ist, ebenfalls zwei weitere neue Interviews von mir auf Mystica-TV:

Inspirations-Video: Du bist Gewahrsein, Bewusstsein, Unendlichkeit
gemeinsam mit Anssi: Edgar Hofer & Anssi – Doppelt erleuchtet!


Und PS: Neue Mystica-TV-Interviews weiterlesen

Umgang mit Angst

Der nachfolgende Artikel von mir erschien kürzlich im Magazin “One Spirit“, dem Multimedia-Magazin des gleichnamigen Festivals, welches dieses Jahr nun auf 20. bis 23. August 2020 verschoben wurde.


Was ist Angst
und wie gehe ich mit ihr um?

Ich wurde schon im Februar gefragt, ob ich etwas zu diesem Thema beitragen möchte. Habe ich sehr gern angenommen. War und ist immer ein „Spezialthema“ von mir.

Und jetzt…. ist diese Corona-Krise und das Thema aktueller geworden, als man es sich zu diesem Zeitpunkt vorstellen hätte können. Die Welt schwankt zwischen Panik & Hysterie auf der einen Seite, und Ignoranz auf der anderen. Und das beschreibt schon sehr gut zwei Aspekte von Angst, die beide auf Illusion beruhen.

Aus meiner Sicht gibt es grundsätzlich einmal zwei Arten von Angst: Die eine Angst, die meist nur im Kopf ist, mit dem „Hier und Jetzt“ kaum was zu tun hat, nur auf Gedanken basiert, über die Zukunft, „was passieren könnte“. Vorstellungen die dem was ist eben nur „davorgestellt“ sind. Es vernebeln und verschleiern, verdecken. Eine eigene rein private Realität im Kopf bilden.

Angst, die nur im Kopf ist

Diese Angst, solange sie nur im Kopf geschieht als ein Gedanke, die ist eigentlich eine Art Panikmache des Gehirns, des Verstandes. Und neigt fast immer zu Übertreibungen. Dennoch kann sie sich so aufschaukeln, dass es zu körperlich spürbaren Zuständen kommt, sogar zu echten Panikzuständen. Und wie man damit umgeht, kann sicher jeder ordentliche Körpertherapeut viel besser erklären als ich. Da gibt es viele Wege, und mir selbst hat zulassen, atmen und zittern immer am Besten geholfen.

Aber sogar logisches klares Denken kann dieser Angst, wenn sie nur eine „gedachte Angst“ ist, den Garaus machen: Als Kleinkind hatte ich z.b. Angst vor Gespenstern, vor Geistern. Ich war allein im Zimmer, vor dem Einschlafen. Und hab immer bevor ich das Licht abdrehen konnte, alle Kästen durchsucht, alle Laden, unter dem Bett geguckt. Ob sich irgendwo ein „Geist“ versteckt. Aber irgendwann wurde mir plötzlich schlagartig klar, als ich mich fragte: „Was ist das Schlimmste was mir passieren könnte“. Und die Antwort war: „Dass sie mich töten“. Und in dem Moment begriff ich: „Wenn es Geister und Gespenster gibt, dann sind dies ja meist Seelen von Verstorbenen. Also sind die Geister selbst gleichzeitig der Beweis, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Ergo habe ich nichts zu befürchten, dann bin ich eben danach auch so ein Geist“. Und schlagartig war diese Angst verschwunden und ist nie mehr zurückgekehrt.

Und ich bin ziemlich überzeugt, dass der Urgrund der meisten Ängste eben letztlich eine Existenzangst ist. Die Angst vor dem Tod, die Angst vor dem Nicht-Sein. Vor dem Nichts. Vor der ewigen Leere. Wüssten wir, dass dieses Nichts und diese Leere letztlich unsere eigentliche Natur ist, dann gäbe es auch keine Angst davor. Wüssten wir, dass wir nicht dieser denkende Verstand sind, mit seiner Angst vor der Nicht-Existenz, dann hätte diese Angst keine Chance mehr. Im Gegenteil, der Verstand könnte begreifen, dass er jede Nacht im Tiefschlaf „stirbt“. Ausgeschaltet wird. Aber eben am Morgen beim aufwachen auch wieder zurückkehren darf.

Angst als alte Traumata

Aber ist es wirklich nur diese „Angst im Kopf“ die dann „nur auf Illusionen und Vorstellungen“ beruht? Nein, sehr oft wird einfach eine alte, eine tiefere Angst aus der Vergangenheit getriggert. Sehr oft fehlt auch einfach dieses Urvertrauen, dass man sicher ist, dass „nichts passieren kann“. Das kam uns Menschen meist als Kind abhanden. Sowohl in der Konfrontation mit „Tod“, als auch durch die temporäre Erfahrung eines persönlichen „Ichs“ (welches in der Nacht immer wieder verschwindet. Und auch einfach durch das Vergessen dessen, was wir wirklich sind.

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Kennst Du die Wahrheit?

Mir schreiben ja doch so einige Leute Nachrichten und mails, und auch in diesen Zeiten rund um Corona ist das so. Und wie man ja vlt bemerkt hat, hab ich dzt was gegen “verschwurbelte Verschwörungstheorien”, und bin da auch mehr und mehr entsetzt, was da so floriert in der Szene.

Grad bei Corona zeigen sich derzeit bei den Menschen ja verschiedenste Reaktionsarten, auf diese Krise, z.b.:

Mainstream:

Alles wird geglaubt, nichts hinterfragt, nicht selbst gedacht, Herdentier. Ist okay so, bleibt einfach zu Hause und verhaltet Euch ruhig 😉

Ignoranten:

Menschen, die das alles nicht mitbekommen, auch nicht mitbekommen wollen, sich über leere Straßen wundern, oder eben einfach einen “auf Party” machen und “mich betriffts ja nicht, hat mit mir nichts zu tun”. Ja, gibt’s leider auch viele. Mein Tip: Mal bisschen informieren. Oder halt jetzt einfach mal zähneknirschend zu Hause bleiben, Videos gucken, Games zocken, Bier trinken und Ruhe geben.  :mrgreen:

Skeptiker aus medizinischen Gründen:

Das sind all jene, die nun berechtigt oder nicht, Mediziner oder Laie, sich eigene Gedanken dazu machen, und manches nicht “passend” finden. Teils berechtigt, teils auch mangels tieferer Informationen. Viele davon sehen die Maßnahmen übertrieben, und auch die Gefährlichkeit des Virus skeptischer. Kann ich nur sagen: Kann sein, dass ihr Recht habt, kann sein das nicht. Bleibt weiter kritisch und skeptisch, forscht nach, diskuttiert. Das find ich alles wichtig.

(Bleibt aber trotzdem zu Hause, man muss ja nicht gleich zum totalen Revoluzzer werden; ist aber eher als Tip zu verstehen, da die Polizeikräfte usw sicher zunehmend strenger werden. Wer aber unbedingt revoluzzern will, okay, jedem das Seine).

Skeptiker aus mathematischen Gründen: 

(versteht Statistiken nicht): Naja Bildungslücke oder einfach mathematisch halt überfordert. Ist okay. Da ich die Zahlen kenne und verstehe würde ich euch empfehlen: Wenn ihr sie nicht selbst nachrechnen könnt, dann glaubt sie einfach. Besser für Alle und man nervt auch nicht andere mit dummen und unlogischen und oft auch sehr “blonden” Milchmädchenrechnungen… 😉

(hat jetzt nix mit Haarfarbe zu tun).

Befürworter:

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3*7 – Das kosmische Herz

Voa 21 Joa hots mi daglengt gauns heftig
erwischt, valeuchtet und wieda ausgspuckt.
Hots mi gekillt mit an kräftign Stoss von tiaf drinnan
gegen die Schädeldeckn mit an mächtigen Wumms.

Aus die Maus und aus a da Edga
Übrig bliebn is nua bewusstes All
des All oba woa vom Nichts durchdrunga
ois wärs goa ned do und nur a Tram.

Und eigentli hätts afoch aus sei kenna
hob mi gwundert das daun nu a körpa erscheint
mi verbeugt voa dem Wunder und kniat voa de Sterne
und glaubt ob jetzt hob i gaunz afoch nua frei.

Nix do, noch boa kosmische Urlaubstog hot se
des Ding do docht jetzt geht’s richtig east los
seither wird des Ding do durchkocht wia a Knedl
und waundlt sie waundlnd im waundln’dn Sei.

Eascht laung afoch zuagschaut und g’atmet und g’spiat
daun nu amoi g’stuabn im grossn schwoazn Loch
zruckkumma, aufgstaundn vom tiafsten der Tode
und Edga woa Mensch unds Lebn voi echt.

Seither spüd die Mätschik ihr magisches Spü
Zugleich ollas sei und doch nix dafo
A menschliches Kind wos daun laungsam erwochst
und leant wos es haast afoch Mensch zu sei.

Dreimoi die Sieben hob i jetza duach
drei göttliche Zyklen gaunz laungsaum durchschrittn:
De Erdung, de Lust und den göttlichen Wülln
erfoan und erspürt, durchlebt und vadaut.

De große Spirale bewusst duachschreitn
sich umbaun lossn in Hingabe echt
des is hoit des wos daun ebm nochher so kummt
ob jetzt Zyklus Via, sieben Joa jetz im Heaz.

Is vagleichboa mit fria und doch auch gauns aundas
geht um Integration des menschlichen Spüls
a Linie geht dabei von untn noch obn
de aundre grod umkeat kummt east laungsaum untn au.

I wünsch jetzta mia und uns ollen des Beste
egal wia da Tram jetzt a weita valäuft
des Heaz is bereit s’gaunze Sein zu durchdringa
de Einlodung steht fia de eiganan Leit.

Und afoch do sei is genug.

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Erwachen

Wenn sich der Geist verabschieden will… dann tut er das ganz einfach. Da braucht man dann überhaupt nichts dazu tun. Es geschieht von Selbst. Die Arbeit macht der eigene Verstand. Der Guru sitzt dabei und tut gar nichts. Er schaut nur zu. Erlaubt. Sagt mal “ja”, mal “nein”. Mal “vielleicht”. Mal “ja das ist so”.

Wenn sich der Geist verabschieden will… dann tut er das. Von Selbst. Der ganze Prozess ist hausgemacht. Ohne zutun. Ohne Koch kocht sich die Suppe selbst weich. Das Ego plant seinen eigenen Tod. Der Verstand suizidiert sich selbst. Und der Guru schaut nur zu und nickt.

Bestenfalls wird der Guru noch “als letzte Projektionsfläche” benutzt. Und das Beste, was er tun kann, ist gar nichts zu tun, und einfach mithelfen “es geschehen zu lassen”. Indem man eben “es” geschehen lässt, wie immer es sich entfaltet. Der Apfel fällt von selbst vom Baum. Selbst schütteln ist nicht mehr nötig.

Was aber sagt man jenen unreifen Äpfeln, die davon träumen, auch “endlich” auf den Boden fallen zu dürfen?
Nichts. Man bestärkt sie in ihrem so sein. In ihrem Apfel-sein. Ein Apfel der zur vollen Reife wachsen möchte. Der Sonnenlicht möchte. Der nach oben möchte. Weder reißt man sie vom Baum, noch erzählt man ihnen viel vom Fallen. Man bestärkt sie im Wachsen, denn das ist – noch – ihre Natur.

Fällt der Apfel vom Baum ist es Gnade. Aber nicht die Gnade des Gurus. Und noch nichtmal die Gnade Gottes. Es ist die Gnade eines überreifen Verstandes, der selbst sein Ende herbeisehnt. Und aufgibt. Bereit ist zu sterben. Spirituelle Sterbebegleitung im besten Sinn. Aber nichtmal wirkliche Sterbehilfe. Präsente Begleitung, die einen kleinen Rest von Sicherheit vermittelt. “Du darfst”. “Du darfst fallen”.

Es ist letztlich ein zur Verfügung stellen für die allerletzte Projektion. Ein liebender Dienst. Den man nichtmal planen kann. Denn letztlich hat man, als Guru, damit nicht wirklich viel zu tun. Man wird einfach nur perfekt benutzt. Ohne dass man das “wollen” kann. Und da ist nichtmal große Dankbarkeit. Es geschieht einfach. Genauso, wie der Wind geschieht, das Wasser geschieht, das Leben geschieht. Hunger geschieht. Und Durst geschieht. Atmen geschieht. Und letztlich ist es ja nur ein Eintauchen in den “gewöhnlichen Zustand”. Eine Rückführung in die Gewöhnlichkeit. Ein Entspannen ins “So-Sein”.

Wieso so selten? Weil die meisten Äpfel zuerst gegen den Himmel wachsen müssen, bevor sie fallen dürfen.

Image by Susanne Jutzeler, suju-foto from Pixabay