Update zu Corona (Covid-19)

Jou, heute hab ich nach langer Zeit auf Facebook wieder mal was zu Corona/Covid-19 geschrieben. Und da der Text dann doch viel länger wurde als zuvor gedacht, teile ich ihn auch hiermit auf meinem Blog:


#Corona aka #Covid19 wieder mal:

Hab ja lang nix geschrieben. Und für n Video und n Blog zu dem Thema bin ich dzt (noch) zu faul*1). Bzw hab ich eh nicht viel neues zu sagen und alles ist dzt viel zu “veränderlich” (vor allem in nächster Zeit).

Bin mittlerweile aus dem Thema “herzblutmässig” ziemlich draussen. Läuft nur nebenbei. Und wirklich mitbekommen tu ich nur ab und an die Kritiker-Szene (ist ja auch am Lautesten und ist bei denen offenbar noch am ehesten noch immer “Thema Nummer Eins”).

Das Einzige was ich dazu sagen kann, ist, daß ich a) nix weiss und auch davon ausgehe, dass die meisten anderen b) nix wissen. Und deshalb noch immer c) die Lernkurve bei der Menschheit (und vor allem Wissenschaft) da derzeit halt langsam und hoffentlich steil nach oben geht (dieses Virus betreffend).

Wenn ich mir aktuelle Infos reinzieh (hab ich jetzt nach langer Zeit wieder getan), bestärken mich diese eigentlich in dem, was die letzten Wochen und Monaten bei mir so war: “Zunehmende Skepsis gegenüber praktisch allen damit verbundenen Szenen und Halbwahrheiten und Meinungen”.

Egal ob von der “sogenannten” Mainstream-Fraktion (und den Regierungen), als auch natürlich noch immer von extremeren Verschwörungstheorien. Sind für mich beides Erscheinungen und Meinungs-Cluster am jeweiligen “Rande des Spektrums”.

Theorien, die den Virus als “normalen Erkältungsvirus” sehen weise ich nach wie vor genauso zurück wie jene, die hinter den Maßnahmen und der kollektiven Meinungs-Gleichschaltung (in all den verschiedenen Weltregierungen und Leitmedien) irgendwelche bösen Mächte vermuten mit kinderbluttrinkenden Satanisten und ähnlich Q-dioten-Ideen.

Dennoch sehe ich aber gleichzeitig auch kritisch auf Regierungen, wo Minister und Kanzler (und -Innen) sich letztlich selber ja ebenfalls null auskennen und auf Experten hören müssen, die mal mehr und mal weniger in ihrer eigenen Meinungsfindung flexibel und lernfähig sind. Oder eben auch nicht sind. (Ist ohnehin ein weltweites Phänomen. Und gerade solche tun sich schwer, auch umzuschwenken. Politker sowieso).

Sollte sich z.b. herausstellen, daß manche Maßnahmen aus Übervorsicht überzogen waren, naja, sag ich auch noch immer “so what” (darf ja sein, Lernkurve, Vorsichtigkeit, ist ja nix schlechtes). Sollten die aber einfach nur stur und aus Dummheit länger oder wieder eingeführt werden, schauts dann irgendwann auch anders aus. (An einen abermaligen Lockdown glaube ich aber nicht, kann sich kein Land mehr leisten).

Da bin ich also schon gespannt, was da im Herbst/Winter dann als “2. Welle” auf uns zu kommt. Ich halte da derzeit wirklich beide Szenarien für möglich: Ne “echte” zweite Welle, mit abermals vielen oder noch viel mehr Toten (die erste kam ja zuletzt im März erst Ende des Winters).

Und auch ne “Nicht-Welle” halte ich für möglich, wo man unterscheiden muss zwischen positiv Getesteten und wirklich Erkrankten mit Symptomen (da geht die Kurve derzeit wirklich weit weit auseinander, gegenüber dem, was im März war). Nach wie vor und immer schon zeigen ja teils bis zu 80% aller Covid-19-Positiven keine Symptome.

Und da gibts ja in letzter Zeit immer mehr Studien (übrigens in all den angeblich so panischen “Mainstream-Medien” veröffentlicht), die zeigen, daß eventuell doch eine Grundimmunität aka Hintergrundimmunität aka Kreuzimmunität (googeln lohnt sich) existieren könnte, je nach Studie zwischen 30 und 80% der Bevölkerung.

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3*7 – Das kosmische Herz

Voa 21 Joa hots mi daglengt gauns heftig
erwischt, valeuchtet und wieda ausgspuckt.
Hots mi gekillt mit an kräftign Stoss von tiaf drinnan
gegen die Schädeldeckn mit an mächtigen Wumms.

Aus die Maus und aus a da Edga
Übrig bliebn is nua bewusstes All
des All oba woa vom Nichts durchdrunga
ois wärs goa ned do und nur a Tram.

Und eigentli hätts afoch aus sei kenna
hob mi gwundert das daun nu a körpa erscheint
mi verbeugt voa dem Wunder und kniat voa de Sterne
und glaubt ob jetzt hob i gaunz afoch nua frei.

Nix do, noch boa kosmische Urlaubstog hot se
des Ding do docht jetzt geht’s richtig east los
seither wird des Ding do durchkocht wia a Knedl
und waundlt sie waundlnd im waundln’dn Sei.

Eascht laung afoch zuagschaut und g’atmet und g’spiat
daun nu amoi g’stuabn im grossn schwoazn Loch
zruckkumma, aufgstaundn vom tiafsten der Tode
und Edga woa Mensch unds Lebn voi echt.

Seither spüd die Mätschik ihr magisches Spü
Zugleich ollas sei und doch nix dafo
A menschliches Kind wos daun laungsam erwochst
und leant wos es haast afoch Mensch zu sei.

Dreimoi die Sieben hob i jetza duach
drei göttliche Zyklen gaunz laungsaum durchschrittn:
De Erdung, de Lust und den göttlichen Wülln
erfoan und erspürt, durchlebt und vadaut.

De große Spirale bewusst duachschreitn
sich umbaun lossn in Hingabe echt
des is hoit des wos daun ebm nochher so kummt
ob jetzt Zyklus Via, sieben Joa jetz im Heaz.

Is vagleichboa mit fria und doch auch gauns aundas
geht um Integration des menschlichen Spüls
a Linie geht dabei von untn noch obn
de aundre grod umkeat kummt east laungsaum untn au.

I wünsch jetzta mia und uns ollen des Beste
egal wia da Tram jetzt a weita valäuft
des Heaz is bereit s’gaunze Sein zu durchdringa
de Einlodung steht fia de eiganan Leit.

Und afoch do sei is genug.

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Der Dialog

E.Brain & M.Feeling (Text aus 1996)

Anfang Oktober hab ich zufällig in den endlosen Weiten des Internets eine textliche Antiquität gefunden: Edgars Selbstgespräche anno 1996. Also ganze zwei Jahre bevor sich die beiden, die da miteinander sprachen dann endgültig “vermählt” haben (man könnte auch sagen “meine beiden Gehirnhälften”).

Ein Text vom “alten” Edgar, der damals grad ja voll der Sucher war. Und er spricht da mit sich selbst, als Zwiegespräch zwischen “Verstand und Gefühl”, über die Zukunft von Internet und Cyberspace, von der Evolution der Menschheit, über den Sinn von Erleuchtung usw usf ….. – echt krass!

Hab mich tatsächlich NULL mehr erinnern können, dass ich das damals vor 23 Jahren geschrieben habe. Und jetzt das erste Mal seit damals wieder drauf gestossen bin. Bin echt fasziniert, wie nah ich da intellektuell schon an vielen “Teilen der Wahrheit” dran war. Und wie krass ich formuliert habe. Wie ich da so drauf war.

Und auch, wie sehr ich da den Extrem-Suchern gleiche, vor allem jenen, die es mit dem Verstand schon teils verstanden haben, aber sich dann doch auch selbst im Wege stehen.

Echt berührend für mich, diese Begegnung mit dem alten Edgar. Und wie er krass um Wahrheit ringt. Mindfuck halt… 😂

Und das Ende auch cool, offenes Ende als Einladung an die Zukunft. Vielleicht schreib ich demnächst eine Fortsetzung, würd mich schon jucken… vielleicht als (langer) Blog, oder als (kurzes) eBook. Mal gucken. 

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Erwachen

Wenn sich der Geist verabschieden will… dann tut er das ganz einfach. Da braucht man dann überhaupt nichts dazu tun. Es geschieht von Selbst. Die Arbeit macht der eigene Verstand. Der Guru sitzt dabei und tut gar nichts. Er schaut nur zu. Erlaubt. Sagt mal “ja”, mal “nein”. Mal “vielleicht”. Mal “ja das ist so”.

Wenn sich der Geist verabschieden will… dann tut er das. Von Selbst. Der ganze Prozess ist hausgemacht. Ohne zutun. Ohne Koch kocht sich die Suppe selbst weich. Das Ego plant seinen eigenen Tod. Der Verstand suizidiert sich selbst. Und der Guru schaut nur zu und nickt.

Bestenfalls wird der Guru noch “als letzte Projektionsfläche” benutzt. Und das Beste, was er tun kann, ist gar nichts zu tun, und einfach mithelfen “es geschehen zu lassen”. Indem man eben “es” geschehen lässt, wie immer es sich entfaltet. Der Apfel fällt von selbst vom Baum. Selbst schütteln ist nicht mehr nötig.

Was aber sagt man jenen unreifen Äpfeln, die davon träumen, auch “endlich” auf den Boden fallen zu dürfen?
Nichts. Man bestärkt sie in ihrem so sein. In ihrem Apfel-sein. Ein Apfel der zur vollen Reife wachsen möchte. Der Sonnenlicht möchte. Der nach oben möchte. Weder reißt man sie vom Baum, noch erzählt man ihnen viel vom Fallen. Man bestärkt sie im Wachsen, denn das ist – noch – ihre Natur.

Fällt der Apfel vom Baum ist es Gnade. Aber nicht die Gnade des Gurus. Und noch nichtmal die Gnade Gottes. Es ist die Gnade eines überreifen Verstandes, der selbst sein Ende herbeisehnt. Und aufgibt. Bereit ist zu sterben. Spirituelle Sterbebegleitung im besten Sinn. Aber nichtmal wirkliche Sterbehilfe. Präsente Begleitung, die einen kleinen Rest von Sicherheit vermittelt. “Du darfst”. “Du darfst fallen”.

Es ist letztlich ein zur Verfügung stellen für die allerletzte Projektion. Ein liebender Dienst. Den man nichtmal planen kann. Denn letztlich hat man, als Guru, damit nicht wirklich viel zu tun. Man wird einfach nur perfekt benutzt. Ohne dass man das “wollen” kann. Und da ist nichtmal große Dankbarkeit. Es geschieht einfach. Genauso, wie der Wind geschieht, das Wasser geschieht, das Leben geschieht. Hunger geschieht. Und Durst geschieht. Atmen geschieht. Und letztlich ist es ja nur ein Eintauchen in den “gewöhnlichen Zustand”. Eine Rückführung in die Gewöhnlichkeit. Ein Entspannen ins “So-Sein”.

Wieso so selten? Weil die meisten Äpfel zuerst gegen den Himmel wachsen müssen, bevor sie fallen dürfen.

Image by Susanne Jutzeler, suju-foto from Pixabay

Üppigkeit: Überfließende Leerheit

Das Leben neigt zur Üppigkeit. Das ist seine Natur.
Sich ausbreiten, überall hin.
Da wird nicht gekleckert, da wird geklotzt.
Und jeder Raum gleich zweifach, dreifach, vierfach in Anspruch genommen. Von jeder Pflanze. Von jedem Tier.
Nicht nur nebeneinander, auch übereinander.
Ineinander verschlungen, verwebt.
Die Kraft, das Gesunde besteht,
das Alte und Kranke vergeht und verweht.

“Brutal die Natur sie ist” (Yoda?)

Die Natur des Lebens ist es, sich auszudehnen.
Die Natur des Lebens. Die Natur des Universums. Die Natur des Seins. Die Natur von Energie. Die Natur von Bewusstsein.
Die Natur von Natur.
Das inhärente sich selbst wiederholende Muster.
Das eigentlichste Fraktal.

Fülle und Überfluss.
Kein wirklicher Mangel an Raum.
Unendlichkeit.


Kampf um Raum

Dennoch…. in begrenzten Systemen findet ein Verdrängungswettbewerb statt, in und um diesen Raum. Zwischen Pflanzen. Zwischen Tieren. Zwischen Tier und Mensch. Und auch zwischen Menschen.

Auch dieser (scheinbare) “Kampf” ist inhärent. Ist ein natürliches Muster, ein göttliches Programm, ein Fraktal. Er tendiert zur Ausgeglichenheit. Zur Harmonie. Was wie ein Widerspruch scheint, aber keiner ist.

Alles was “zu viel” ist, wird zurechtgestutzt. Manchmal brutal.
Manchmal durch Krieg.

Alles was “zu wenig” ist, bekommt auf natürliche Weise Raum.
Füllt den Raum. Von selbst.

Bauern müssen um ihren Raum “kämpfen”. Selbst hier in Bali. Gegen Schlangen, gegen Ratten. Gegen “Unkraut”. Früh am Morgen verjagen sie die Vögel durch lautes klatschen. Oder stellen Vogelscheuchen auf. Oder montieren laute Windräder.

Getreidebauern kämpfen um und behaupten ihren Platz, letztlich durch Gewalt. Viehbauern wiederum schützen ihr Vieh gegen Raubtiere ebenfalls durch Abgrenzung (Zäune) und Gewalt.

So lebt die Menschheit seit 10.000 Jahren. Seit der “Vertreibung aus dem Paradies”. Seit der “neolithischen Revolution” der Sesshaftigkeit und Landwirtschaft.

Und dieser Kampf sitzt uns noch immer in den Genen. Letztlich von Anbeginn. In engen Systemen mit wenig Raum und viel Lärm wird der Mensch neurotisch. Letztlich sind wir schon viel zu viele geworden. Haben fast jeden Raum dieses Planeten eingenommen. Sind teils die Pest für den Rest der Natur, den Rest des Lebens.

Wie waren wir zuvor? Besser? Oder einfach nur weniger ??

Waren wir integrierter? Harmonischer? Ausgeglichener?

Davor haben wir gejagd und getötet. Es war letztlich das selbe inhärente natürliche Muster. Wir haben es nur anders gelebt. Und ja, wir hatten nur unseren “gerechten” “Anteil” am Ganzen. Und waren noch nicht die alles beherrschende Macht auf diesem Planeten.

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Von wegen Instinkt

Neuigkeiten beim Kampf um den Futtertrog:

Jetzt hatte ich ja vor paar Tagen ein “Futtertrog-Thema”, schon kommt das Nächste, hat diesmal mit “Evolution im Tierreich” zu tun:

^ Videolänge: 53 Sekunden (sehenswert!)

“Tiere handeln nur aus Instinkt” hab ich damals in der Schule gelernt.

Oag, die Waschbären in Toronto haben “den Instinkt” moderne Mülltonnen nicht nur umzukippen, sondern auch noch den komplizierten Öffnungsmechanismus aufzukriegen. Haben sie offenbar von ihren Vorfahren vererbt bekommen, vor 100 Millionen Jahren oder wie oder was?

Der Mensch spinnt ganz schön, sich für die “Krone der Schöpfung” zu halten. Würde die Menschheit bei nem außerirdischen Psychiater auf der Couch liegen, würde der wohl den Kopf schütteln und sagen “hoffnungsloser Fall”. Und sie dann in nem fernen Sonnensystem ansiedeln, als Forschungsprojekt. Ganz am Rande einer kleinen Galaxie. Ups…. simma ja schon. 😛

PS: Nur der Vollständigkeit halber: Auch der Waschbär handelt nicht selbst. Der bzw das, welches ihn handeln lässt, und uns handeln lässt, ist aber nicht verschieden. Dieselbe Quelle, das selbe Selbst. Bewusstsein.

Alles ein gemeinsames Theater. Alles göttlich. Nie was geschehen – und doch evolviert die ganze Schöpfung permanent. Einfach so. Weil sie es kann. Gleichzeitig ists nicht viel mehr als eine große Simulation “wie es denn wäre, würden wir existieren”.

@gar


^ Nicht wundern, dieser kurze Blogbeitrag ist eine Kopie meines heutigen Facebookpostings. Ursprünglich inspiriert von: Waschbären überlisten Torontos Mülltonnen (ORF)

Phasen nach der Erleuchtung

In diesem Beitrag findest du unten ein Transkript, aus meinem Webinar “Erleuchtung” herausgeschnitten. Einer Teilnehmerin hat der entsprechende Abschnitt (ca 5 Minuten, weiter unten auch als “Highlight-Video” angefügt) so gut gefallen, dass sie ihn kurzerhand transkribiert hat, und gerne stelle ich ihn hiermit öffentlich zur Verfügung. (Danke an Andrea)

Hier zuvor die Begleit-Mail:

Lieber Edgar,

in deiner letzten Antwortrunde hast du von Phasen gesprochen, das hat super geholfen mal ein wenig Orientierung zu finden, denn im Oktober 2015 wurde hier die ich-Illusion durchschaut und bemerkt: da ist niemand - und das ist zum Glück auch so geblieben :))

Deine Erklärungen sind sehr hilfreich. Das Thema solltest du wirklich vertiefen wenn du magst. Ich habe darüber bisher kaum was gefunden.

Hab mal mitgetippt, was du Veronika geantwortet hast und erlebe gerade, wie mein Verstand "rumhampelt", weil ich dir das jetzt schicke. Es ist immer noch ungewohnt dass es ausreicht, wenn es sich gut anfühlt.

Lieben Gruß
Andrea

Diese mail hat mich sehr gefreut. Es tut schon gut, wenn man bemerkt, dass das, was man macht und anbietet für andere auch “Sinn” ergibt. Denn für mich selbst ist alles letztlich recht sinnbefreit; auch das “Teilen” (mit wem?). Dennoch, allein dass es mir Freude macht und sich gut anfühlt – und da gehts mir letztlich wie Andrea – reicht einfach schon aus. Was geschehen will, will eben geschehen und bleibt nicht ungeschehen. So wird man eben verwendet in diesem Spiel mit sich selbst. Und auf Menschenebene ist es u.a. ein Spiel von Mitgefühl. Das ist dann der “Zweck”. Wenngleich nur Scheinbar. Doch scheinbar ist eben alles scheinbar. Das heißt: Scheinbarkeit genügt 😉

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Kundalini, Dämonen & Evolution

Heute möchte ich mich mal mit einer etwas andere Sichtweise zu Kundalini beschäftigen, einer, die vor allem im Mittelalter in der westlich-christlichen Kultur vorherrschend war:

Kundalini & Dämonen 🙂

Ausgelöst wurden meine Gedanken dazu durch einen Facebook-Kommentar, den jemand (mir zuvor Unbekannter) auf meiner Facebookseite hinterlassen hat. Dort hatte ich Werbung gemacht für einen Kundalini-Kongress, wo ich als Redner dabei bin, und drunter stand dann u.a. folgender Kommentar:

“Meiner Ansicht nach verkörpert die Kundalini die Dämonen im Menschen, und wenn man von einem Erwachen diesbezüglich spricht, ist es das entweichen dieser Kundalini.”

Diese Sichtweise fand ich dann doch spannend !

Vielleicht hätt ich noch vor paar Jahren “so einen” Kommentar gelöscht, vielleicht sogar auch gleich den Kommentierenden blockiert, und ihn einfach in ne Schublade “christlicher Fundamentalist” o.ä. gesteckt.

Ich fand – und finde – einfach alles, was die Kirche da im Mittelalter verbrochen hat, an Hexen, an anderen Kulturen, Indianern, auf anderen Kontinenten, aber auch z.b. an den Ureinwohnern hier auf den Kanaren (die “Guanchen”) einfach schlimm. All die Teufelsaustreibungen, die Inquisition, die Hexenverbrennungen, das Blindsein gegenüber der Weisheit von Naturreligionen und und und …  einfach ein totaler No-Go. Als ich 19 war, war das damals für mich mit ein Grund, aus der Kirche auszutreten und schon als ich 12 war, meldete ich mich freiwillig und als der Erste meines Gymnasiums vom Religionsunterricht ab (was man “damals neuerdings” durfte, ohne Zustimmung der Eltern).

Aber ….. dieses obige Zitat hat doch auch etwas in mir berührt. Die Erinnerung, dass da schon etwas “ausgetrieben” wird, beim endgültigen Aufstieg der Kundalini-Energie und deren Vereinigung mit Bewusstsein. Wenn sie hochkommt in den Kopfraum und das Gehirn mit reinster Glückseeligkeit durchtränkt. Ja…. da stirbt etwas: das Ego. Und ja, da entweicht am Ende auch die Energie am Kundalini, Dämonen & Evolution weiterlesen

Ins Tun kommen? Oder Hingabe?

Jou. Heut ist es so weit und mein Interviewbeitrag erscheint beim großen Mindheart-Kongress. Pardon, Mindheart-Business-Kongress. Ich geb zu, das Wort “Business” geht mir da nicht so ganz leicht über die Lippen.

In letzter Zeit hab ich auch mitbekommen, dass die Leuts auch schon bissl “kongressmüde” sind, waren ja seit dem Hype Ende 2015, der damals mit den Nestelbergers begann danach doch recht viele andere Kongresse. Und nun der erste Nestelberger-Kongress seit damals, seit sie mit dem Erwachen-Kongress die Szene so richtig gerockt haben.

Ich mag die beiden, wirklich. Sehr sogar. Ihre Authentizität, ihre Fragestellungen (das Interview mit mir, von Katharina geführt, wirklich wieder erste Sahne; kitzelte so einiges aus mir hervor). Und ich war auch voll angefixt, als sie diese riesige Zahl von Zusehern anstrebten, 200.000 sollten es werden.

Aber was macht eigentlich ein Spiritueller bei einem “Business-Kongress”? Ins Tun kommen? Oder Hingabe? weiterlesen

Ein Buch hat sich geschrieben

Jo…. viel anders kann Ichs nicht sagen. Plötzlich war ein Buch da 🙂

Ich hatte ja sowieso vor, vor meinem kommenden Webinar zum Thema “Erwachte Beziehungen” (und andere spirituelle Partnerschaften) bisschen Text abzuliefern. Erstens für die Teilnehmer. Als Bonus oder Einstieg. Aber auch hier im Blog.

Doch irgendwann, bei einem Onlinesatsang glaub ich wars, kontaktierte mich Anssi und meinte, was ich zu “vom brauchen zum dürfen” sagte, war super und wäre ein Highlight. Oder es gefiel im das Zitat recht gut, ich weiß es gar nicht mehr. Jedenfalls haben wir BEIDE GLEICHZEITIG die Idee, da was gemeinsam zu schreiben.

Hier mal n Screenshot von dieser Unterhaltung:

beweis-spontan

Jo…. – womit gleich demonstriert wäre, wie “erwachte Beziehungen” funktionieren… 🙂 😉

Man beachte: Wir hatten nicht nur gleichzeitig die selbe Idee. Sondern haben auch beide gleichzeitig exakt drei Minuten geschwiegen (aka: meditiert; verarbeitet; mit der Idee schwanger gegangen). Bevor wir dann in derselben Sekunde dieselbe Idee äußerten.

Jo. Und dann beschlossen wir, einen gemeinsamen Blogbeitrag zu machen. “Vom Brauchen zum Dürfen”. Es sollte ursprünglich einfach nur ein “Edgar featuring Anssi” Ding werden. Und Anssi fragte mich, wie viel ich da vor hätte zu schreiben. Nuja, 2-3 Seiten vielleicht. Okay meinte er, dann macht er 1 (in Worten: EINE) A4-Seite dazu. Damit das mit dem “Featuring” noch hinhaut und er nicht mehr schreiben würde als ich.

Gesagt getan, wartete ich auf seinen Text bzw war in dieser Zeit eh sehr beschäftigt. Werner (Ablass; mit dem ich übrigens ebenfalls eine sehr erwachte Beziehung habe; lustig, er ist wie der ältere Bruder für mich; und Anssi wie der jüngere Bruder) war in der Zwischenzeit zu Besuch bei mir auf Teneriffa. Und wir verbrachten ne intensive Woche. An Schreiben war weder vorher, noch währenddessen zu denken. Und danach hatte ich noch viel aufzuarbeiten und vorzubereiten fürs Webinar.

ebez-cover-220In der Zwischenzeit schickte Anssi irgendwann eine erste Version seines Textes mit der Anmerkung “ist bisschen länger geworden”. Ich hatte erst paar Tage später Zeit reinzugucken, las ihn, fand ihn super-gut, gab positives Feedback. Und wir erkannten, für einen Blogbeitrag wird das zu lang. Also beschlossen wir, wieder gemeinsam, dass wir n kleines eBook draus machen.

Anssi hat seinen Text dann in Ruhe reingeschrieben und nach paar Tagen kam schwupps seine endgültige Version. Haha, und nochmal doppelt so lang wie zuvor.

LOL ….   das war nun endgültig fordernd für mich. Und Ein Buch hat sich geschrieben weiterlesen